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 PfWB Wupp-dich (Bd. 6, Sp. 1479)   PfWB Schwupp (Bd. 5, Sp. 1626) 
   Wupp-dich m.:
1. 'kurze, ausholende Bewegung, Streich, Schwung', Wuppdich (wubdiχ) [ RO-Dielkch Obd LU-Limbghf NW-Deidh]; vgl. PfWB Schwuppdich, PfWB Wupp. 's geht met W. 'mit Schwung, Elan' [ RO-Obd]. Er gebt em e W. 'Er versetzt ihm einen Schubs, Stoß, Schlag' [ LU-Limbghf, NW-Deidh]. —
2.
a. 'ein Schluck oder ein Gläschen Branntwein' (weil es in einem Schwung heruntergekippt wird) [PS-Geisbg BZ-Dernb, PfId. 154]; vgl. PfWB Pfiff 3. —
b. 'Branntwein, Schnaps allgemein' [KB-Kerzh

[Bd. 6, Sp. 1480]
PS-Geisbg Hintwdth Pirmas LU-Opp LA-Mörzh, Bayer Hackm. 81 Kleeberger 128 Schandein Bav. IV,2 249]; Syn. s. PfWB Schnaps 1; e Glässel W. nemme [ LA-Mörzh]. Beim Abschiedimbs dann kummt der W., / Ah Beerewei', m'r hot die Wahl [Schandein Ged. 117]. Der W. ah werd draus gebrennt, nämlich aus Kartoffeln [Schandein Ged. 108]. —
3. 'energischer, tatkräftiger Mensch' [NW-Kallstdt Land]. E W. is e lewendicher Kerl, frisch un froh, wo alles flott macht, ohne lang zu iwwerleche [Feierowend 1/1954 7]. —
4. 'gesticktes Hauskäppchen' [ NW-Hardbg]. — RhWB Rhein. IX 650 unter wupp 2.

 

  Schwupp m.: 'Schwung, Ruck, Stoß, kurze Bewegung', Schwupp (wub) [mancherorts, Lambert Penns 148]; vgl. PfWB Schwuppch, PfWB Schwuppdich, PfWB Schwupper. Unn's Herz hubbst mit eem Schwubb [Glückstein 9]. Südhess. V 938; RhWB Rhein. VII 2095.