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 PfWB wischeln (Bd. 6, Sp. 1414)   PfWB scheuern1 (Bd. 5, Sp. 944)   ElsWB schureⁿ II (Bd. 2, Sp. 431a) 
   wischeln schw.:
1. 'mit kleinen, raschen Bewegungen wischen', bes. vom Aufwischen, wischele (wiələ) [ KU-Kaulb Kreimb KL-Hirschhn Katzw]; Syn. s. PfWB scheuern 1. Mer hat gewienert un gewischelt [Damm Nachtdischlamp 32]. —
2. 'schlecht, flüchtig arbeiten' [ RO-Callb]; Syn. s. PfWB pfuschen, PfWB schnudeln 1; e bissi im Garde gewischelt [ RO-Callb]. — RhWB Rhein. IX 586.

 

   scheuern1 schw.:
1. 'mit nassem Lumpen, durch kräftiges Reiben reinigen; polieren', scheiere (aiərə) [vereinzelt WPf NPf mancherorts NWPf nördl. u. mittl. VPf, Lambert Penns 132], schauere [verbr. WPf westl. NPf, Christmann Kaulb 20], schaure [vereinzelt WPf NPf], schoure [ IB-Habkch], schouere [ IB-Rohrb], schauwere [ KU-Heinzhs], schuere u. schure [lothr. SWPf, PfId. 129 Glass 112]; Zs.: ab-, durch-, PfWB verscheuern; Syn.: PfWB abreiben 3, PfWB aufreiben 1, PfWB aufwäschen, PfWB aufziehen I 5, PfWB aushudeln, PfWB putzen 1 f, PfWB fegen 1 b, PfWB schrubben, PfWB schrubbern, PfWB strupfern; 's G'scherr (die Dafel, de Herd, die Trepp) sch. [Lu'haf]. —
2. 'ab-, durchreiben, wund reiben' [verbr. wie 1]; vgl. PfWB aufreiben 2 a. Er hot sich g'scheiert 'sich die Haut wund gerieben' [ LU-Opp]. — Südhess. V 263/64; RhWB Rhein. VII 965; LothWB Lothr. 469; ElsWB Els. II 431.

 

  PfWB  LothWB  RhWB schureⁿ II [ýrə Lützelstn. Wh. Dehli.] 1. scheuern. Deⁿ Bodeⁿ s., das Gschirr s. usw. Spw. Mit S. und Keʰreⁿ kann mr sich nit ernäʰreⁿ Wh. Allitt. Verbind. schure-n-un schindeⁿ streng arbeiten Str. Ähnl. Verbind. s. schindeⁿ 1. ‘Jez kanst de selwer zakkre im Huus erum as ’s kracht, schuure, jakkre’ Pfm. IV 3. Rda. Eineⁿ s. einen Verweis geben, den Kopf waschen Str. Zss. Schurti. 2. nach einer Hochzeit bei den Eingeladenen von Haus zu Haus gehen und zechen: die Männer trinken Wein, die Frauen Kaffee Andolsh. u. Umg. St.Pfalz.