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1. 'eine Arbeit, ein Gewerbe betreiben; einen Ertrag erwirtschaften', wertschafde (węrdafdə) [mancherorts, Hussong Kirkel 170 Lambert Penns 172 Krämer Gal 243]; Zs.: PfWB ab-, PfWB ver-, PfWB herauswirtschaften. RA.: ausem Sack w. 'Verluste erleiden' [ WD-Niedkch]. Er wertschaft in sein Sack 'zu seinem eigenen Vorteil' [ KL-Hütschhs LU-Altr]. Der kann net w. 'kann nicht effektiv arbeiten, versteht nichts von der Sache' [vereinzelt, Gal-Dornf]. — 2. 'im Haushalt herumräumen' [mancherorts]; vgl. PfWB ramassieren; Zs.: PfWB herumwirtschaften. — 3. 'Schaden anrichten, hausen' [ Don-Schowe Torscha]. Do hot de Moltroff wirrer gewertschaft [ KB-Kriegsf, KU-Kaulb]. — 4. 'eine Gastwirtschaft betreiben'. Abschr. zwischen 1601 u. 1629: Von den würthen. Welcher zue Sülzen anfangt zue würdtschafften muß ein Jhar dasselbige brauchen, mag Inn vnd ausserthalb wo er will wein kauffen [DirmstAWeist. (FR-O'sülz)]. — RhWB Rhein. IX 581.
| 1. 'verschleudern, durchbringen'. Er dut alles verwertschafte [ BZ-Albw]. Syn. s. PfWB vertun 1 b. — 2. sich v. 'abmühen', vgl. PfWB verbößeln 2. An dem zähe Fleisch kammer sich v. [ ZW-Bechhf]. — Südhess. II 666; Rhein. IX 581 Z. 46.
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