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| PfWB winken (Bd. 6, Sp. 1387) | PfWB her-winken (Bd. 3, Sp. 941) | |||||||||||||||||||
1. 'mit der Hand oder einem mit der Hand geführten Gegenstand ein Zeichen geben, grüßen', winke (wiŋgə) [mancherorts, Christmann Kaulb 69 Henn Mda.-Int. 101 Höh 94 Müller Dietschw 72 Krämer Gal 243]; Part. Perf. st. gewunk (gəwuŋg) [mancherorts WPf, Henn Mda.-Int. 101], gewunke (gəwuŋgə) [mancherorts VPf, Lambert Penns 179 Krämer Gal 243], schw. (neuer) gewinkt [Kaislt]; Zs.: PfWB ab-, PfWB heraus-, PfWB herein-, PfWB herüber-, PfWB her-, PfWB hinauf-, PfWB hinüber-, PfWB zuwinken. Er hot uns met de Hand gewunk [ KU-Schmittw/O]. Die Welt hot ihm gewunke un alles war so nei [Birmelin Penns Poems 46]. Sie stehen an de Stroße / Un winken mit de Kell [Ranssweiler 16]. Dem er vun Zeit zu Zeit als winkt, / Daß er e neier Schoppe bringt [Münch Werke I 72]. Se winke met de Sackdicher 'winken zum Abschied' [ KU-Schmittw/O]. RA.: Dem muß mer mit'm Scheierdor (Gardezaun, Kolwe, Pohl, Scheierdeerle, Stallladern, Dorposchte, Zaunstecke) w. 'überdeutliche Hinweise geben' [mancherorts, Kamm 90 Krieger 15 Thielen 107 Krämer Gal 243]. So alte Leut [Bd. 6, Sp. 1388] winkt dr Bettzibbel früher 'sind früher müde' [Kühn Kumödi 71]. Mach winke, winke!, fordert man ein kleines Kind zum Grüßen auf [mancherorts]. VR.: Damit em Brautpaar es Glick duht w., / dodruff do wolle mer jetzt drinke [Krieger 29]. — 2. 'mit den Augen zwinkern' [Frankth]. — 3. 'schwankend hin- und herbewegen' [ KU-Brück LA-Maik GH-Hatzbühl]; Syn. s. PfWB torkeln. — RhWB Rhein. IX 553/54; LothWB Lothr. 543; ElsWB Els. II 840.
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