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 PfWB Wind2 (Bd. 6, Sp. 1364)   PfWB Wind-hund (Bd. 6, Sp. 1373) 
  Wind2 m., f.: 'großer, kräftiger Jagdhund'; vgl. PfWB Windhund 1. a. 1521: Forter so hebe eyn vaugt zu Kyrckell mit sym fogell, hamen vnd wenden ... zu fogelln, zu fischen vnd zu jagen [PfWeist. 427 (HB-Erb)]. a. 1621: Item 1 malter korn wurdt hiermit in außgab gesetzt, so mit Vfferziehung einer windt, welche J. Bockh Jägermeister vffs Closter bracht, vffgangen [WerschwSchR Bl. 289]. — Ahd. wint (Ahd. GlossWb. 733), mhd. wint 'Windhund' ( Lexer Lexer III 914/15); urspr. Bed. 'der Wendische (Slavische)' nach dem Volksnamen der Wenden (Kluge-Seebold23 892 Windhund). — DWB DWb. XIV, II 266/67.

 

 -hund m.:
1. Hunderasse, die sich durch Schnelligkeit auszeichnet, bei Hunderennen eingesetzt, -hund [mancherorts]. RA.: Er läuft (springt) schneller wie ein Windhund [ KU-Schmittw/O ZW-Schmitshs]. Das es de reinschde W. [ FR-Bockh]. —
2.
a. 'Mensch, der sehr schnell laufen kann' [ PS-Schmalbg]. —
b. 'ein magerer, schmaler Mensch' [ KU-Hefw Herschw/Petth HB-Kirrbg LA-Freimh]. —
c. 'mageres Vieh, Pferd' [ LA-Freimh]. —
d. 'leichtlebiger, windiger, prahlerischer Mensch, Geck, Luftikus' [verbr.]. Wart, W., schlechter [Münch Werke I 422]. Der W. hot sein ganz Gerschtche verkitscht 'Vermögen verpraßt' [ FR-Bockh]. —
e. 'ein junger Leutnant' [ LU-Opp]. —
f. 'ein Kind, das viele Schuhe aufbraucht' [ HB-Kirrbg]. — RhWB Rhein. IX 537/38; Lothr. 543; ElsWB Els. I 352.