Wetz-kumpf(en) m.: = Wetzsteinkumpf(en), Wetzkump (wedskumb) [HB-Alth NW-Kallstdt Lambert Penns 178], -kumbe (-kumbə) [ HB-Alth Brenschb FR-Flomh NW-Bobh Freinsh Herxh], -kumpf (-kumbf) [ LA-Roschb], -koom [Beam Penns 109], -komp [ Gal-Engelsbrunn Rosenburg]; vgl. PfWB Kumpf 1 d; Syn. s. PfWB Schlotterfaß und K. 333. Rhein. IX 468. — | | Schlotter-faß n.: 'an einem Gurt getragener Wetzsteinbehälter des Mähers', mit Wasser, Essig oder feuchtem Gras gefüllt, in älterer Zeit meist aus einem Kuhhorn oder aus Holz, später auch aus Blech bestehend; unten in eine Spitze auslaufend, mit dem er in den Boden gesteckt werden konnte, Schlodderfaß [RO-Schweisw KL-Alsbn KB-Eisbg Ilbh Kerzh FR-Albsh A'lein Dirmst Laumh Merth, PfId. 125 mancherorts Don Krämer Gal 188 Buch-Illisch], Schlorrer- [verbr. östl. NPf mancherorts mittl. WPf, PfId. 125], Schloðer- [Krämer Gal 188]; vgl. K. 333; Syn.: PfWB Hülle 1 a, PfWB Kumpf 1 d, PfWB Lagel 3 d, Lotter-, Schlauder-, Schleuder-, PfWB Schlottelfaß, Wetzkumpf(en), Wetzsteinkumpf(en), PfWB Wetzsteinscheide. Südhess. V 464/65; RhWB Rhein. VII 1378/79; Hess.-Nass. III 251; DWB DWb. IX 786/87. |
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