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 PfWB Wasser-galle (Bd. 6, Sp. 1094)   PfWB Tal (Bd. 2, Sp. 53) 
  -galle f.: 'nasse Stelle im Acker, in der Wiese; feuchtes Acker-, Wiesenland', -gall [ KU-Kaulb ZW-Battw RO-Dielkch Münchw PS-Erfw Fehrb Gersb FR-Colgst KB-Bischh Harxh Kerzh FR-Kirchh NW-Frankeck Lambr LA-Insh BZ-Albw Bindb], Pl. -galle [vereinzelt]. Der Acker hot e W. [ RO-Dielkch]; zum Grundw. s. PfWB Galle; Syn.: PfWB Pfütsche, PfWB Pfütze 1, PfWB Pfützloch, PfWB Pfützplatz, PfWB Binsenloch, PfWB Binsenplatz, PfWB Placken 3 a, PfWB Platz, PfWB Plätz 2 b γ, PfWB Bodemwasser, PfWB Bruch 2, PfWB Bruchloch, PfWB -placken, -platz, PfWB Brunnen 1 b, PfWB Brunnenpfütze, PfWB Brunnenplatz, PfWB Tal 4, PfWB Dalle 2, PfWB Tatsche 4, PfWB Deich 1 c, PfWB Tiefing, PfWB Torfwiese, PfWB Druckplatz, PfWB Druckwasser, PfWB Eck 2 g, PfWB Galle, PfWB Faulpfütsche, PfWB -wiese, PfWB Gallenboden, -brunnen, -platz 1, PfWB Gaulsstelle, PfWB Hotzelbrunnen, PfWB Kaute 4 b, PfWB Kesselbrunnen, PfWB Lache 1 c, PfWB Lettengalle, PfWB -loch 1 c α, PfWB Lücke 2, PfWB Luse, PfWB Märzengalle, PfWB Moor 1 a, PfWB Moorboden 2, PfWB -loch, PfWB -placken, PfWB Moosplacken, PfWB -wiese, PfWB Morschwiesen, PfWB Mulde 2 b, PfWB Naßarsch, PfWB -galle, PfWB Niederwiese, PfWB Quallen 1 a, PfWB Qualster, PfWB Sappch 2, PfWB Sappchloch, Sauer-, Seetalwiese, PfWB Schlauch 3, PfWB Schleich 1 d, PfWB Schlut 1 b, PfWB Schmerwiese, PfWB Seewiese, PfWB Seifzen, PfWB Sicker, PfWB Sickergalle, PfWB Sickerplatz, PfWB Sohl 1 a α, PfWB Sudel 1 c, PfWB Sudelloch, PfWB Sulch 3, PfWB Sulze 1 b, PfWB Sumpflache, PfWB -loch, PfWB -placken, -platz, -stelle, PfWB Sunner, PfWB Suttcherloch, PfWB Sutterloch, PfWB Sutterplatz, PfWB Wasserarsch 3, PfWB -loch 2, PfWB -sack 4 a, PfWB -schlauch, PfWB -schleich, PfWB -schlut, PfWB -sutter, PfWB Weiher 2, PfWB Woogwiese; Syn. für feuchtes, sumpfiges Gelände allgemein s. PfWB Sumpf 1. a. 1600: Und hat auch in sich ein Wassergall, die man kann zum Vieh und anderem zuweilen genießen; aber solche Gall trocknet bei dürrem Wetter wiederum ein [Vellmann Beforchung des Stiftsgewäldes (Kaislt)]. RhWB Rhein. IX 300; ElsWB Els. I 209. —

 

   Tal n., selten m.:
1. wie schd. 'Bodensenkung zwischen zwei Höhenzügen', Dal (dāl, dl, s. F.) [allg.]; vgl. PfWB Dalle, PfWB Delle. Häufig zur Benennung von Flurstücken: Im Dal [ KU-Brück LA-Wollmh]; im owwere (unnere) D. [ LA-Nd'hochstdt]. Das Dorf leit (liegt) em D. [ KB-Bubh]. Do unne im D. is es e Wammes wärmer [ KU-Trahw]. RA.: Er geht iwwer Berg un D. [ LU-Alsh, KU-Hundh]. SprW.: Jeder Berg hat sei D. [Kaislt PS-Saalstdt]. Hinner'm Berg esch immer e D. [ BZ-Dierb]. Weitere RA. u. SprW. s. bei PfWB Berg 1. Ich sehn die Stroß un Bärig un Daal, un Leit, die laafe iwweraal [Birmelin Penns Gezw. 137]. a. 1381: of dem Monchwilr Dayl [HornbReg. n. 307]. a. 1444: Item 4 frauwen uß dem dal, hant zwiebeln helfen geden (jäten) [KellR Lichtenberg]. a. 1463: in remkwiller dael [Hornb-Gb.]. a. 1477: Item 1 kappen Wernher ym dalle [Lichtenberger Rb.]. a. 1563/64: zum andern sollen alle täle beschrieben werden [ZweibrDom. Nr. 1, S. 3]. Zs. PfWB Buchen-, PfWB Buchfinken-,

[Bd. 2, Sp. 54]
PfWB Dunkel-, PfWB Hühner-, PfWB Krähen-, PfWB Saubirnen-, PfWB Schelmen-, PfWB Schweins-, Spendeltal; s. auch die ON Bunden-, Eußer-, Franken-, Hirsch-, Liebs-, Marien-, Reichs-, Rinn-, Tiefen-, Weidenthal.
2. zu Tal 'flußabwärts'; se D. fahre [ LU-Altr]. —
3. 's Daal, Abkürzung für Thallichtenberg im Kr. Birkenfeld [ KU-A'glan]; früher sagte man auch noch in de Daal gehe [Kus]. —
4. 'nasse Stelle einer Wiese', der Daal [ GH-Leimh]. — F.: meistens dāl; in KU-Kaulb Kreimb KL-Lind FR-Bockh mittl. VPf (Bertram 22) Gal-Dornf: dl; Pl.: dler, Gal-Dornf: dēlər. Dim.: dlχə, dēlχə. Südhess. I 1324/25; RhWB Rhein. I 1225; LothWB Lothr. 78; ElsWB Els. II 673/74; Bad. I 407.