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 PfWB Wande (Bd. 6, Sp. 1047)   RhWB Wende (Bd. 9, Sp. 423)   PfWB Wande (Bd. 6, Sp. 1047) 
   Wande f.: 'Streifen am Ende des Ackers, an dem der Pflug wendet', Wann [ KL-Eulbis]; vgl. PfWB Wende; Zs. PfWB Anwande; Syn. s. PfWB Angewanne und K. 14. RhWB Rhein. IX 242.

 

  PfWB Wende wę·n.(t) (s. wenden), Pl. -də(n) f.: 1. Geräte. a. wēnt Rechen zum Wenden des Heus Mörs-Menzelen. — b. wę·n. Verstellvorrichtung beim Pflug Saarl-Ensd, Bitb-Kyllbg, Wittl-Osann, Prüm-Hallschlag Heckhalenf, Malm-Dürler, Aden-Engeln, ErcklGladb. — c. wę·n. Kurbel, Welle, z. B. im Butterfass Ahrw-Sinzig; wę·ŋ. Erk-Kaulhsn. — d. wę·ŋ. Hebelstange, zum Heben von Lasten Heinsb-Althaaren. — 2. Örtlichkeiten. a. w:n Grenzstreifen des Feldes, wo der Pflug wendet; Grundstück, an dessen Längsseite mehrere Felder anstossen Wittl-Sehlem, wę·n. Prüm, Malm, Siegld-Freudenbg Unglinghsn, wę·ŋ. Sieg-Hänschd, Siegld-FreierGrund Kredenb. — b. węn u. węnχə ein schmaler Gang zwischen in städtischer Strassenfront stehenden, aber nicht Wand an Wand gebauten Häusern, eine enge Gasse, gewöhnl. nach einem der anliegenden Besitzer, an dessen Haus sie grenzt, benannt (s. auch Barschtewenn »Badstuben-«), seltener ein schmaler Weg zwischen Abschlusshecken od. –mauern Siegld-Siegen Anzhsn Freudenbg Weidenau; węnt enge Gasse, Schluff Rees-Isselbg. — 3. wę·n.t Schachtförderung von zwanzig kleinen Förderwegen; der Aufseher machte nämlich bei dieser Förderzahl, um die Tagesförderung leichter übersehen zu können, jedesmal einen Absatz im Buche od. wendete das Blatt um; der Ausdruck ist auch heute noch bei lokalen Gesenkförderungen gebräuchl. Wurmgeb.

 

   Wande f.: 'Streifen am Ende des Ackers, an dem der Pflug wendet', Wann [ KL-Eulbis]; vgl. PfWB Wende; Zs. PfWB Anwande; Syn. s. PfWB Angewanne und K. 14. RhWB Rhein. IX 242.