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 PfWB Waid (Bd. 6, Sp. 1015)   RhWB Waid (Bd. 9, Sp. 205) 
  Waid m.: 'die Färbepflanze Isatis tinctoria; Färberwaid', Waid [vereinzelt], heute nach dem Schd., doch wurde die Pflanze bis zum 17. Jh. in der Pf angebaut [Feierowend 47/1958 J. Wilde: Die Färberpflanzen der Bayerischen Rheinpfalz. Kaiserslautern 1930, S. 14-23]. RhWB Rhein. IX 205.

 

  PfWB Waid węit [urkdl. de herba, quae Weit vocatur Köln-Effern 1295; zweren secke weytz, da man mit verwt Köln o.J.; 2 secke weits Andernach 1484] Sg. t. m.: Färberwaid, Isatis tinctoria, bis 1850 viel angebaut, in Geld-Wachtendonk, Erk-Elmpt bis 1875 zwischen Klee gesät (waneir weitsaem in die haversat gesehet wird Jül XVIII); heute noch weit verbreitet, bes. am Rheinufer u. an Bahnböschungen (Kulturrelikt); häufig in FlN: Waidmarkt (Köln), an der Waidmühle (Bergh-Glesch, Dür-Echtz, Geilk-Randerath; am Waidmüller Jül-Röding.