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 PfWB Wacht (Bd. 6, Sp. 985)   RhWB Wacht (Bd. 9, Sp. 169) 
   Wacht f.:
1. 'Wachdienst, Wache', Wacht [vereinzelt, Lambert Penns 172]; Zs.: Tag-, PfWB Damm-, PfWB Nacht-, PfWB Totenwacht; die W. am Rhein, ein im Kaiserreich viel gesungenes Lied [ LA-Wollmh]. RA.: uffziehe wie die W. am Rhei 'unpassend und schlecht gekleidet' [Thielen So rerre mer 122]. a. 1597: daß der selbige thurn oder letze (s. PfWB Letze1 1) versehen mit der Wacht [SpeyKrM, Fasz. 636]. a. 1629: weil auch sonderlich in den merckten des nachts gutte hutt vndt wacht erfordert wirt wegen villen vnnuzigen gesindtleins [PfWeist. 780 (FR-Gr'karlb)]. —
2. 'Wachlokal' [BZ-Steinf (Wasgau-Bote 1934 Nr. 11)]; Syn. s. PfWB Kittchen 1, PfWB Spritzenhaus 2. —
3. FlN, amtl. Wacht [ NW-Seeb]. — RhWB Rhein. IX 169; LothWB Lothr. 526; ElsWB Els. II 787.

 

  PfWB  ElsWB  LothWB Wacht gegenüber dem rip., snfrk. Wach (wāx, wāk, wobei snfrk. wax zu Wacht gehören kann) hat Mosfrk waxt [WBitb wxt, wĭχt]; Siegld waxt; NBerg -a-; LRip in Eusk, Bo, Köln, wāx Pl. -χtə; Aach-Merkst, Heinsb-Breberen wāt; Karken wxt, meist Sg. t. f.: 1. wie nhd.; de W. halen am Krankenbett wachen, auch achtgeben, dass nichts unerwartet geschieht, keiner mich überrumpelt; op der W. sein aufpassen, sich vorsehen, dass nichts Schlimmes eintritt; W. stohn Wache stehen. RA.: Ömmes de Wacht asagen jmd. warnen unter Androhung von Strafe NBerg, — de Wat Aach-Merkst, Heinsb-Breberen. — De W. (-a-, –ā-) am Rheng nach dem Nationallied; hal ding Schnüss un seng de W.a.Rh. Rip, Allg.; du kannscht mir de W. a. Rh. blosen! abschl. Antwort Saarl-Niedaltorf; enem de W. a. Rh. ansage ihn drohend warnen Eusk-Lechenich, Erk-Baal. — 2. Polizeiwachstube, –gefängnis; du kemmst en de W. Neuw, Rees-Ringenbg.