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 PfWB Uz-karte (Bd. 6, Sp. 968)   LothWB Kart (Bd. 1, Sp. 277a)   ElsWB Kart(e) (Bd. 1, Sp. 471b) 
   Uz-karte f.: 'Scherzkarte, die bes. an Neujahr versandt wird' (vor 1925), Uzkart [KU-Kaulb Schmittw/O PS-Erfw, Wilms Alph. 54]. Die Luwis hott e Uzkärtche (Dim.) kriet [ KU-Schmittw/O]. RhWB Rhein. IX 88; LothWB Lothr. 525; ElsWB Els. I 471. —

 

  Kart [khárt fast allg.; khát Bo. Falk.; khôərt Si. — Pl. khártə, khâtən, khôərtən] f. 1. Spielkarte: ze Kâte spilen Falk. D'Karde genn, mischle, abhewe, zehle, ufhewe Sbg. Karde schlawe einem gehörig die Meinung sagen Ha. Rda.: em annere in de Karte lun des Nächsten Tun beobachten. De Karte vergin sein Vermögen verschwenden Fo. 2. Landkarte: das Nescht lit nit uf der K. — 3. Fahrkarte. — Zss.:

 

  Kart(e) [‘Xârtə Fisl.; Khârt Ruf. M. Co. Str. Hf. Betschd. Lohr; Khòrt Bisch. Dachstn. Pfulgriesh.; Khôrt Dunzenh. Ingenh.; Pl. –ə] f. 1. Spielkarte: Karteⁿ [Khârtəs Str. Hf.] spieleⁿ. E K. öder e Stück Holz! scherzh. Zuruf an einen, der mit dem Ausspielen zögert Hf. 2. Eisenbahnfahrkarte Fisl. Ruf.; Syn. Zettl K. Z. ‘Man sol sie stracks in die Kart lassen sehen’ (die Novizen in die Klosterregel) Geiler Häsl. c IIIJ. ‘wirf nit auß böse Karten’ stifte keinen Unfrieden 1592 Als. 1858, 102. ‘Wenn der apt die Karten aufflegt, so hat das Convent macht zu spielen’ Geiler, s. Als. 1862/67, 133. — Schweiz. 3, 428. Bayer. 1, 1296.