unter-tauchen schw.: 1. 'unter die Wasseroberfläche tauchen', unnertauche [vereinzelt]; vgl. PfWB untertunken. — 2. 'verschwinden, sich unauffindbar machen' [ RO-Als]. | | tauchen das intrans. Zeitw. fehlt der MA. durchweg (onnerm Wasser schwemme, –blive), nur aus dem Nhd. hört man dauchen (auch im Monophthonggeb.); -ōx- Sieg-Wahlschd; für das trans. Zeitw. steht ducken, –ū- (s. ducken); nur in übertr. Bed. steht im Rhfrk dauxə, –ǫu-, u. zwar nur das Part. gədauxt schw.: gedaucht gehn in gebückter Haltung gehen; mer sicht, dat e schun alt is, er geht ganz g. Rhfrk; u. trans. etwas duxə zum Bücken bringen, zusammendrücken Saarbr-Völkl. | | dauchen schw.: erhalten nur im Part. Perf., gedaucht (gədauxd) 'gebeugt, gebückt' [verbr., auch Penns Gal], geducht [Schandein Sprachsch. 16]; vgl. PfWB buckelig 2, PfWB tauchen. Er geht ganz gedaucht [GH-Lingf, verbr.]. De Niklas isch arch abgeschaff, mer sieht's jo, er geht ganz g. [ NW-Gimmdg]. — Zu mhd. md. dūhen 'drücken, niederdrücken', Lexer Lexer I 442; vgl. PfWB deuhen. — Südhess. I 1424; RhWB Rhein. I 1279 u. VIII 1100 Z. 40; Saarbr. 43; LothWB Lothr. 187; Bad. I 437 Z. 50ff. |
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