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 PfWB Unter-tan (Bd. 6, Sp. 952)   PfWB X-Bein (Bd. 6, Sp. 1513) 
  -tan m.:
1. 'einer Herrschaft Untergeordneter, Untergebener, Höriger', Unner- dan [vereinzelt]; Zs.: PfWB Taluntertanen. Mir hen die Pflicht, so ufzutrete / Vor unsere lausige Unnerdane [Münch Werke I 515]. a. 1311: daz die underdane, die wide gelegen sint, dete baz bewart werden [OttbgUrkb. 305]. a. 1535: Item sie untertanen zu St.

[Bd. 6, Sp. 953]
Ingwert seind den zweyen obgemelten banherrn schuldig zween tag zu roden, säen, schneiden und inführen [ABlieskst 56]. a. 1565: uf dem dorf und den underthonen zu Herd (Hördt) [Grimm Weist. V 552]. —
2. 'Beine, Gehwerk', scherzh., Unnerda' [Schandein Ged. 250], sonst nur Pl.: Unnerdane [ KU-Schmittw/O NW-Kallstdt LA-Venn]; Zs.: PfWB Bäckeruntertanen. Die Unnerdane wolle nimmihn metduun 'Die Beine wollen nicht mehr' [ KU-Schmittw/O]. — RhWB Rhein. IX 66.

 

   X-Bein n.: 'nach innen gekrümmtes Bein', im Ggs. zum PfWB O-Bein, meist Pl. X-Bään, -Been, -Baan, u. a., s. PfWB Bein [verbr., Krämer Gal 245]; vgl. PfWB Bäkkerbeine, -untertanen. Der hot X-Bään [ LA-Gommh]. Die Bäcker (Schreiner, Schmidd) han X-Bään [ ZW-Battw, vereinzelt]. RhWB Rhein. IX 681.