-stechen st.: 'übertrumpfen', beim Kartenspiel, -steche [mancherorts]. RhWB Rhein. IX 22. — | | pissen schw.: 'harnen', pisse (pisə) [vorn. VPf, seltener WPf]; weniger derb als PfWB brunzen und PfWB seichen, meistenorts nur von Kindern und gegenüber diesen gebraucht (vgl. jedoch bacheln, brünzeln), mancherorts vom Menschen überhaupt, in NW-Freinsh und KU-Kollw auch in Bezug auf das Tier angewandt. Zs. anpissen. Syn.: PfWB ausdrehen (die Strümpfe), austreten, Bach machen, bacheln, Pfeife ausklopfen, pinkeln, pischen, pisseln, Biwis machen, biwisen, brunzeln, brünzeln, brunzen, masseln, Rappel(chen) machen, rappeln, schiffen, seichen, stallen, strahlen, stratzeln, stratzen, stritzeln, stritzen, Wasser ablassen (-schlagen, -schütten, lassen), Wässerle machen. — RA.: Er ging gern mit'm große Hund pisse, Forts. s. PfWB Bein. Scherzw.: So wie de bischt, so pischde [ LA-Herxh]. Volksgl.: Wer mit Feier spielt, pißt ins Bett [Fogel Beliefs Penns Nr. 1914]. VR.: Ei, Liesche, pischt de ins Bett un nemmsch d'r dei Deppche net met? Ei, Liesche, warum duschde dann das un machsch d'r dei Plätzche so naß? [NPf]. — Aus frz. pisser. — Südhess. I 873/74; RhWB Rhein. VI 884 ff.; LothWB Lothr. 46; Bad. I 239. |
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