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 PfWB über-rumpeln (Bd. 6, Sp. 854)   RhWB überrumpeln (Bd. 9, Sp. 20)   RhWB rumpeln II (Bd. 7, Sp. 609) 
  -rumpeln schw.: 'unvermutet überfallen, angehen (so daß keine Zeit zu Gegenmaßnahmen bleibt), überraschen', -rump(e)le [mancherorts]. RhWB Rhein. IX 20.

 

  PfWB über-rumpeln : 1. einen ü., wie nhd., im militär. Sinn u. im bürgerl. Leben Allg. — 2. eine Arbeit ü., zu hastig, oberflächl., nicht gründl. machen; sich ü., sich überhasten bei der Arbeit Saarbr-Dudw, Mosfrk, Rip, Heinsb, MGladb, Klev-Üdem.

 

  PfWB  ElsWB  LothWB rumpeln II -u-, –o-, das Wort, mit dem rummeln zu vergleichen ist, ist als -u-, –o- Rhfrk, Mosfrk, SRip, in Aden, Ahrw, Schleid, Eusk, Rheinb, Sieg, MülhRh, Altk (Sieg), Berg allg. [-ø- Koch-Hambuch] schw.: ein dumpfes Geräusch von sich geben. 1. intrans. a. dumpf dröhnen, kollern; et rompelt beim Rollen des Donners (auch der Donner r.), beim Fahren eines schweren Wagens; et r. mir em Leib (Bauch, Magen); auch meine Bauch r. Allg., mit der Forts. mar mänt (meint), et kem aus em emige Fass (Ohmfasse) Simm-Horn. RA.: Et rompelt wie en e hohl Fass Wend-OReidenb Heimb. Ei, wie rompelt's om Sonneberg; ei, wie r.'s om Berg; ei, wie danzt dei Bas Liesekätt; ei, wie danzt se so zwerg! Nahe. — b. unter Gepolter gehen, herabfallen, stürzen; mer sein de Wingert herunnergerompelt einen steinigen Abhang im Weinberg hinuntergegangen, wobei man die Steine rollen hört; de Trepp eronnerr. die Treppe hinunterpoltern; de Äppel komme (heraf-, heronner-)gerumpelt hinabgekollert; der Mann (die Mauer, Kartenhaus) as zesomegerumpelt zusammengestürzt Allg. — 2. absol. u. trans. a. lärmen, poltern; do rompelt äner of dem Speicher; lo r. äner an der Dir er rüttelt an der Türe Allg. — b. mit der Kartagsschnarre rasseln Saarbr-Krughütte, Goar-Trechtinghsn, Simm-Belth Buch Castellaun, Trier-Tarforst, Koch-Mörsd. Zur Betglocke: Ave Maria, de Glocke sen ze Triar; mer r. de Betglock; N. N. es än Schlofkopp; vor dem Gottesdienst: Mer r. ze Haf (Hauf), wer net gehn kann, der laf (laufe)! Simm-Belth. — c. absol. u. Butter (den Schmand) r., Butter machen Ottw, Saarl-Altforw Berus, Trier-Börfink, Wittl, Bernk-Gonzerath Merschd, Koch-Driesch Lutzerath, Daun-Stdt (s. rummeln, rumpen). Rumpel dich, r. d., Botterweck; wer dich nit rumpelt, der kriere Dreck! Ottw. — d. einem mit der Faust auf dem Rücken r., ihm den R. r., einen r., puffen. — e. einen r., überraschen Sieg-Fussh, sonst üvverr. Rip, Allg. (im ganzen Geb. nach dem Nhd.). — f. über etwas r., schnell u. oberflächlich arbeiten; jet drüvver r.; du moss nich so dr. r.; du övverrompels de Arbet Eusk, Rheinb, Sieg, MülhRh, Berg; dat es gerompelt Sieg-Fussh (für das Rhfrk u. Mosfrk ist r. in dieser Bed. Abl. zu Rumpel III). — g. sich r., sich balgen, miteinander ringen Bo-Kessenich. — Abl.: die Rompel(er)ei [Rompelei Plunder Eup]; ein Durcheinander Mettm-Vohwinkel; dat Gerompel(s) [-i- Simm-Stdt].