-greifen st.: 'die Hand durch falsches Greifen überanstrengen, verzerren, verstau- [Bd. 6, Sp. 846] chen', -greife [ KU-Schmittw/O LU-Friesh NW-Geinsh]. Ich hab mer die Hand iwwergriffe [ NW-Geinsh]. Rhein. IX 16. | | ElsWB PfWB RhWB griffeⁿ [grifə fast allg.; graifən D. Si.; gripən Obh. — Ptc. gəgrif fast allg., gəgref Lix., gəgraf D. Si.] tr. v. 1. greifen, befühlen: d’ Hihner g. nachsehen, ob die Hühner ein Ei legen werden Hom. Ri. — 2. Hufeisen schärfen, mit spitzen Nägeln versehen, damit das Pferd bei Glatteis nicht ausgleitet: em Wenter muss m'r de Pär griffe lon; ’s Pärd isch gegreff Lix. — ElsWB els. 1, 271; vgl. frz. la griffe. |
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