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 PfWB stürmen (Bd. 6, Sp. 783)   PfWB ein-stürmen (Bd. 2, Sp. 835) 
   stürmen schw.:
1.
a. wie schd., von starkem Wind gesagt, sterme (dęrmə) [vereinzelt, Mang 113

[Bd. 6, Sp. 784]
Lambert Penns 141], stirme (dirmə) [ KU-Wolfst RO-Schweisw], schtarreme [Buffington-Barba Penns 158, Lambert Penns 142]; es stermt [vereinzelt, Müller Dietschw 62]. Egal ob's stirmt, ob's schneit, ob's räänt [Wilms Land und Lewe 70]. Wie es blost un schtarremt! [Buffington-Barba Penns 84]. BR.: Wann's an Lichtmeß (2. 2.) stirmt un schneit, is de Frihling nimmi weit [vereinzelt]. —
b. 'hasten, eilen' [vereinzelt, Krämer Gal 211]; Zs.: PfWB an-, PfWB daher-, PfWB ein-, PfWB heraus-, PfWB herein-, PfWB hinan-, PfWB hinauf-, PfWB hinaus-, PfWB hinein-, PfWB hinstürmen; Syn. s. PfWB laufen 1 a; dorch's Haus st. [ RO-Obd]. Do stermen a die Pälzer schun [Münch Werke I 204, 144]. Wann die Gret, 's Parres Mad, die Hingel gefiedert hot, do sin aach gleich Schullehrers Hingel gestermt kumm [Enders in: JKurpf. 1957 S. 78]. —
2. 'die Feuerglocke läuten, Alarm schlagen', sterme [mancherorts, Christmann Kaulb 22], stirme [ NW-Geinsh]. Wenn's brennt, stermt's mit de Glocke [ PS-Erfw, vereinzelt]. —
3. 'Reben mit einem Arsenpräparat stäuben', ein Mittel im Weinbau gegen den Schädling Heu- oder Sauerwurm nach seinem Erfinder Dr. Sturm, sterme [ KB-Bubh NW-Bobh Ellstdt Frankeck LA-Maik Rhodt Roschb BZ-Albw Annw]. Mer gehn naus st. [ NW-Ellstdt]. De Wein (Wingert) werd g'stermt [ BZ-Annw]. — RhWB Rhein. VIII 955; ElsWB Els. II 614.

 

   ein-stürmen schw.: in der Wend. aam 's Haus enstärme (-därmə) 'immer wieder ins Haus kommen, um zu einem Handelsabschluß zu gelangen', von Viehhändlern [ KB-Kriegsf]; vgl. PfWB einlaufen 5. ElsWB Els. II 614. —