-bruder m.: 'geistlicher Bruder, Laienbruder'. a. 1340: der stuhlbruder gesesse [Engelhardt 22/23]. a. 1342: nebe(n) den stlbrudern [Lam 1 11v]. a. 1501: den handel zwischen dem crutzherrn und den stulbrudern [Krebs ProtDomk. Nr. 427]. DWB DWb. X, IV 346/47. | | stuhler, m., 1) stuhlflechter, stuhlmacher; stler alias stulmacher sellarius, sellarum opifex Stieler (1691) 2177; vgl. E. Volkmann alte gewerbe (1921) 176; seit dem 14. jh. belegt, auch in der form styler, styeler: (a. 1373) Heyle styeler, (a. 1499) Anthroj styler, (a. 1372/73) Wenzel stuler zymmerman K. Bücher Frankfurter berufswb. 122b u. 124b (mit weiteren zahlreichen belegen); (a. 1506) Jacob stuler by dem Kronberger hoffe Frankfurter zunfturk. 1, 106. 2) in unklarer bedeutung; wohl wie stuhlbruder 2: zwên mutt rokken den hûsgenôzen und den stûlæren (lat. domesticis et stulaeriis) (13. jh.) pfründenordnung des klosters Geisenfeld 422 Wittmann; inhaber eines richter-, schöffenstuhls: so soll dem maier der stuller ein rad leichen und ain pferd von seinem lehen (v. j. 1412) weisth. 3, 629; recht vor keinem andern fürsten — auch nicht für den freien stuler — fordern noch suchen stadtbuch von Brüx nr. 253 Schlesinger; vgl. DWB stuhlgenosse, -sasse. |
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