Wörterbuchnetz
Netz-Navigator
 
 PfWB Streusel-gabel (Bd. 6, Sp. 699)   PfWB Greife (Bd. 3, Sp. 425) 
  -gabel f.: '(hölzerne) Gabel zur Aufnahme der Streu', Strääselgawwel [ NW-Bobh Kallstdt LA-Maik BZ-Annw], Strausel- [ PS-Schmalbg]; vgl. PfWB Streugabel, PfWB Streuselgreife. —

 

   Greife f.: 'Gabel mit drei (auch vier) Zinken, meist zum Heuwenden, mancherorts als Mistgabel gebraucht', Grääf (grf) [verbr. südl. VPf vereinzelt mittl. VPf Rußl-Spey], Greff (gręf) [ SP-Heiligst], Graaf (-ā-) [ GH-Wörth], Greif (grāif) [ GH-Neubg]. In GH-Lustdt kennt man

[Bd. 3, Sp. 426]
auch die zwää-, finf-, und die sechszinkich Grääf. a. 1537: zwo eisen Schauffeln, zwo allter grayffen [SpeyTreudInv.]. Zs.: PfWB Grundbirnen-, PfWB Mist-, PfWB Streuselgreife. — Zu ahd. greifōn, der schwachen Nebenform von ahd. grīfan, mhd. grīfen. — RhWB Rhein. II 1378/79; Lothr. 214/15; ElsWB Els. I 270; Bad. II 467.