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| PfWB stollen (Bd. 6, Sp. 618) | RhWB stollen (Bd. 8, Sp. 735) | |||||||||||
1. a. 'sich bei einer Sache, einem Besuch länger als erwartet aufhalten, säumen', stolle (dolə) [ KU-Kaulb Kreimb KL-Hirschhn Olsbr]; Part. Perf. gestollt (gədold) [ KU-Bechb Trahw KL-H'spey]. Stoll dich net 'Eile dich' [Kühn Hamet 136 PfRh. 1957 210]. Do kammer sich net lang st. [KU-Kaulb, ZW-O'hs Schandein Sprachsch. 70]. Nore net so lang gstollt! [ ZW-Krähbg]. Dann hau ich ab, dun mich net stolle [Siebenlist 410]. — b. 'pausieren, sich ausruhen, stillhalten', sich stolle [KU-Kaulb Schandein Ged. 250]. — c. 'sich verwundern, stutzen, unsicher werden, zögern' [RO-H'stätt Thielen 108 Gal-Brig]; an ebbes st. 'sich über etwas wundern' [ NW-Hardbg]. Un daß 'en eich 's uhne se stolle grad nenn [Ranssweiler 106]. — d. 'an etwas Anstoß nehmen'. Als fort! Stoll dich doch nit an dere Dummhät! [Bayer Hackm. 68]. — 2. a. 'taumeln, stolpern' [ ZW-Ixh]; vgl. PfWB abstollern; Syn. s. PfWB torkeln. — b. 'ruckartig stehenbleiben' [IB-Ensh (Glass 98)]. — 3. 'sich mit jemandem vertragen' [ KU-Rutsw/L vereinzelt Don]. Es is net mit em se st. [ KU-Rutsw/L]. Mit dem kann mer net st. [ Don-Schowe Torscha]. — RhWB Rhein. VIII 735; ElsWB Els. II 592; Schwäb. V 1793.
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