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| PfWB Stern(en)-wirt (Bd. 6, Sp. 552) | PfWB Wirt (Bd. 6, Sp. 1407) | |||||||||||||||
| 1. 'wer ein Gasthaus mit Ausschank betreibt', Wert (węrd) [allg., Bernhard 186 Bertram § 171, 228 Castleman Zwbr. 31 Christmann Kaulb 14, 91 Höh 53 Hussong Kirkel 170 Karch Gimmdg/Muttstdt 51 Krieger 48 Mang 101 Müller Dietschw 71 Otterstetter 56 PfRSch. 16. 12. 1926 Schmitt Billh. 109 Schneckenburger 24, 45 Krämer Gal 172], Wart [ LU-Oggh]; Pl. wie Sg.; Zs.: PfWB Bampel-, PfWB Bier-, PfWB Bock-, PfWB Bürsten-, PfWB Gast-, PfWB Grob-, PfWB Hecken-, PfWB Hirsch-, PfWB Huren-, PfWB Kachel-, PfWB Kantinen-, PfWB Kreuz-, PfWB Kronen-, Kronich-, PfWB Ochsen-, PfWB Schafs-, PfWB Schank-, PfWB Schenk-, PfWB Schild-, PfWB Schwanen-, PfWB Spitzbuben-, PfWB Sternen-, PfWB Strauß-, PfWB Wein-, PfWB Zasselwirt. 's loßt mancher W. die arme Tröpp / aus seim Lokal vetreiwe [Burgey Keschte 20]. Nau kammer awer doch a em W. ner en (nicht in) die Stupp (Stube) spautze [Westrich (PfId. 175)]. Mḁnschmoo hadd de W. sei Reschnung aa uff e Bierbläädsche geschrieb [Hussong Kirkel 160]. Bei moim W. heit war de Kuche bloß fingerdick [Kröher Lyoner 127]. RA.: die Rechnung ohne de W. mache 'sich täuschen' [mancherorts]. De W. hat e Kett zum Rumrihre im Faß, sagt man, wenn neuer Wein lange trüb bleibt [ PS-Erfw]. Var.: Bei dem W. liegt e roschdich Kett im Faß 'Er wässert den Wein und gibt ihm durch den Rost Farbe' [ LU-Limbghf]. Liewer de Maache (die Gorjel) verrenkt, wie em W. was geschenkt [vereinzelt, Krieger 6]. Dank der's de Herr W. 'Das kann ich mir wohl denken' [ GH-Steinw]. De W. fehrt doppelte Kreid 'notiert eine geschuldete Zeche zweimal' [ BZ-Dernb]. Er hot em W. nit getraut 'hat sich übergeben' [ KB-Kerzh, KU-Eschau]. Er hot em W. nochgemesse, dass. [ LU-Muttstdt]. SprW.: Wer nix werd, werd W. [mancherorts, Kamm 86]. Besser, mer gebt's de Bäcker, Wert un Metzjer wie dem Dokter [ KL-Reichb]. Junge Wert gebt alde Lumpe [ KL-Reichb]. Wirtshauswitz: Gast: Alle Wert sin Spitzbuwe. Wirt: Awwer nit alle Spitzbuwe sin W. [ GH-Kand]. a. 1488: Item uf yedem hantwerksmann hie zu Dorickeym und den uffenen wirten jars einen sendpfennig [PfWeist. 310 (NW-Dürkh)]. a. 1545: Es dorffen auch die würth nit ausserthalb wein kaufen, wo Zuo weißheim Zuo finden [DirmstAWeist.]. a. 1549: Item welicher wurt wein kauft, derselb sol den dorfmeistern bey seinem eyt sagen, wie hoch er denselben wein kauft hat [MHVPf. 83/1985 277 (LA-Maik)]. — 2. 'Landwirt, Bauer' [Krämer Gal 243]; Zs.: PfWB Landwirt. — 3. 'Ehemann'; Zs.: PfWB Hauswirt. um 1410: ir wirt seilige und sie [StArch. Kaislt Liber Sententiarum S. 17]. — 4. weitere Zs.: PfWB Traljen-, PfWB Höllenwirt. — RhWB Rhein. IX 579/80; [Bd. 6, Sp. 1408] LothWB Lothr. 544; ElsWB Els. II 859.
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