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 PfWB Stern (Bd. 6, Sp. 544)   PfWB Wirts-haus (Bd. 6, Sp. 1410) 
   Stern, Sternenm.:
1. 'nächtlich leuchtender Himmelskörper', Stern (dęrn) [verbr. ges. Pf, Bernhard 154 Heeger Südostpf. 8 Mang 96 Schneckenburger 29, 51], Starn (darn, dan) [KU-Föckbg Liebsth Mühlb Nd'staufb Schellw RO-Duchr/O'hs KL-Matzb Obernh/Kircharnb Pörrb PS-Bobth Hirschth Leim Schönau Vinn SP-Dudhf LA-Göckling Mörzh BZ-Billh (Schmitt Billh. 127) Dierb Eußth Nd'horb GH-Berg Knitth Nd'lustdt Scheibhdt Vollmw], Sterr (dęr) [ IB-Ensh], Sterne (dęrnə) [PS-Bundth Erfw LA-Birkw Frankw Herxhwey Siebdg Wollmh BZ-Albw Apphf Billh Dierb Dimb Kapswey Kling Nd'ottb Schweig Schweighf W'rohrb GH-Büchbg Hay Kand Leimh Minf Wind, Ph. Gimmel in: PfMus. Okt. 1920], Stäre (dǟrə) [ KU-A'glan Dittw], Stere (dērə) [KU-Ulm (Zink Notizen) ZW-Battw], Steren (dērən) [ GH-O'lustdt], Sterre (dęrə) [KU-Albess A'glan Godhs Herchw Konk WD-Hoof Niedkch Ostbr HB-Medh IB-Bebh Gersh Habkch Ormh Bliesgau (PfId. 137)], Starne (darnə) [ PS-Bruchw/Bärb LA-Herxh O'hochstdt GH-Hatzbühl], (die Form Stern dominiert zunehmend zu Lasten der übrigen Formen in der ges. Pf); s. K. 363; Pl. Stern (dęrn) [verbr. ges. Pf], Sterne (dęrnə) [vereinzelt SOPf], Starne (darnə, danə) [vereinzelt südl. SPf, Schmitt Billh. 127]; Dim. Sternche (dęrnχə) [vereinzelt WPf], Ster- nel (dęrnəl) [ LU-Alsh BZ-Gossw], Sternelche (dęrnəlχə) [ LU-Alsh]; Pl. Dim. Sterncher (dęrnχər) [vereinzelt WPf nördl. VPf], Sternelcher (dęrnəlχər) [ LU-Alsh], Sternlich (dęrnliχ) [ GH-Zeisk], Sternle (dęrnlə) [vereinzelt SPf östl. VPf]; Zs.: PfWB Abend-, PfWB Glücks-, Morgen-, PfWB Schwanz-, PfWB Unglücksstern. Die Stern stehn schun am Himmel [ KU-Bedb]. De Hund bellt die Sterne an [ BZ-Gossw]. Die Stern leichten [ BZ-Hermbghf]. Do leicht' kee Stern, kee Hoffnung schimmert [Münch Werke I 130]. Silwerisch lache viel Sterncher es Fenschter rin [Kraus Pat 27]. Mit Aage, hell wie Schterncher [Sommer Hausapothek 64]. Guck vor dich, nett an die Stern! [ KL-Reichb]. RA.: Aage wie zwee Stern 'leuchtend' [Krieger 27]; de St. vun Bethlehem, sagt

[Bd. 6, Sp. 545]
ein Vater zu seinem Kind, wenn am Himmel ein besonders heller St. steht [ KB-Kriegsf]; in die Stern gucke 'nichts tun, träumen, gedankenlos herumlaufen' [ NW-Elmst, vereinzelt], 'hilflos, ratlos sein' [ GH-Leimh], 'etwas hochmütig, stolz sein, die Nase nach oben tragen' [ NW-Frankeck, vereinzelt], 'bei einer Sache leerausgehen' [ SP-Mechth], 'Wasser abschlagen, urinieren' [ KL-Siegb]. Du guckscht numme, wou die Stern kumme 'bist ein Trödeler und Faulenzer' [ PS-Hintwdth]. Michel, steck die Stern an!, sagt man zu einem, der gerne und fortwährend befiehlt [Hebel 23]. Wann dem sei Tate an de Stern stehe däre! 'Was der schon alles gemacht hat!' [ NW-Elmst]. Jetzt geht mer en St. uf! 'Mir fällt etwas ein, habe verstanden' [ LA-Queichh, GH-Freckf]. Dem (Bei dem) leicht kän St. 'Er hat kein Glück' [ GH-Vollmw, mancherorts]. Iwwer dem sein Wie (Wiege) hot aa kan gurer St. geleicht 'Er hat wenig Glück im Leben' [ KB-Albish]. Dem sei Sterne esch aach im Sinke [ GH-Leimh]. Iwwer dem steht en gurer St. 'Er hat Glück und Erfolg' [ LU-Alsh]. Do es kan St., der (wo) leicht 'Es gibt keine Hoffnung, daß etwas besser wird; es hilft nichts, das muß getan werden; das Geld reicht nicht' [KU-Kaulb, verbr., Krämer Gal 207]. Der flucht (liegt) die Stern vum Himmel runner 'flucht (lügt) viel' [ GH-Minf, vereinzelt]. Er will die Stern vum Himmel hole 'will Unmögliches' [ SP-Mechth]. Unser Gaul holt die Stern vum Himmel runner 'Unser Pferd schlägt viel mit den Hinterbeinen aus' [ LU-Alsh]. En de Stern steht's geschreb! 'Es ist ungewiß' [RO-Sippf]. Du bleibscht aus, bis die Stern am Himmel stehe [ KB-Kriegsf]. Der will in de Stern lese kenne [ KL-Reichb]. Wann ich nor soviel Zwanzig-Mark-Stükker hätt als Stern am Himmel sein! [ PS-Hintwdth]. Jetzert steht der Minsch do un guckt in die Stern 'steht da und träumt' [ KL-Stelzbg]. Dess schteht noch in de Schterne 'ist noch ungewiß' [Damm Pälzer 9]. Mer läwen uf kam gure St., sagt man in schlechten Zeiten [ FR-Bockh]. Er hot 'n Sterne (Starne) 'Er hat einen Rausch' [ LA-Birkw Frankw Herxh Ranschb Roschb], hot e Sternche, dass. [ FR-N'lein]. Die Stern putzen sich, sagt man, wenn eine Sternschnuppe fällt [ NW-Forst]; Var.: Alleweil is e St. geschoss [ KB-Albish, KU-Albb Albess Roßb RO-Als Rockhs KL-Alsbn PS-Gersb LA-Gommh], die Stern fallen [ KL-Erfb]. Wahrheitsbeteuerung: Do missen sich die Stern biege, wenn's net wohr is [ LA-Birkw]. BR.: De Himmel steht steif voll Stern, 's gebt gut Werrer [ RO-Steinb]. Wenn d'Stern funkele, werd's kalt [ LA-Freimh GH-Vollmw]. Volksgl.: Wenn en St. schießt, soll mer sich ebbes winsche (der Wunsch geht in Erfüllung, wenn man ihn niemandem verrät) [KB-Kriegsf, verbr., Fogel Beliefs Penns Nr. 295]. Wemmer an St. sieht schieße un hot Geld im Sack, hot mer 's ganz Johr [ GH-Schwegh]. Eltern erzählen ihren Kindern, daß jeder ihrer Verstorbenen ein Sternlein habe. Sie zeigen den Kindern den St. des einen oder anderen Angehörigen [ GH-Leimh, ZW-

[Bd. 6, Sp. 546]
Bechhf]. Voraussagen des künftigen Ehepartners: Man zählt an sieben aufeinanderfolgenden Tagen die sieben Sterne des Großen Wagen. Den Menschen, dem man am folgenden Morgen zuerst begegnet, wird man heiraten [Kirchhbol]. Wann en Ring um der Mund (Mond) is, so viel Sterne as drin sin, so viel Dag is es noch Schnee [Fogel Beliefs Penns Nr. 1249]. VR.: Leih du mer dein Ladernche! / Heit Naacht es stockfinschder, / es leichdet kan Sternche [ KB-Kriegsf]. —
2. 'sternförmige, zackige Gegenstände'.
a. 'Abzeichen, Orden'. Der hot die ganz Bruscht voll Stern hänke [ FR-Bockh]. —
b. 'Stern als Wirtshauszeichen', e goldener St. [ LU-Friesh Lu'haf]; vgl. PfWB Stern 6 b Wirtshausnamen. —
c. 'Schmuck für den Weihnachtsbaum', Sterne Pl., Sterncher Dim. Pl. [ KU-Diedk, KB-Kriegsf LA-Mörzh]; Zs.: PfWB Weihnachtsstern. —
d. 'Symbol im christlichen Glauben, beim Dreikönigsumzug'. Volksbr.: »Als Zeichen ihrer Würde führen die Dreikönigsgestalten einen Stab und einen Stern mit sich. Als Stern verwenden sie ein altes Spinnrädchen, das an einer hohen Stange befestigt und mit Hilfe einer Schnur gedreht wird« (an Epiphanias, 6. Januar) [Stoll 39]. VR. (Dreikönigsspruch): Der Sterne, der Sterne soll rume gehn, / wir müssen heut noch weiterziehn [GH-Westh (G. Heeger in: PfL 17. 3. 1934)]. —
e. 'sternförmiges Gebäck', bes. zu Weihnachten [vereinzelt WPf]; Zs.: PfWB Vanille-, PfWB Himmels-, PfWB Mandel-, PfWB Schokoladen-, PfWB Zimt-, PfWB Zuckerstern. —
3.
a. 'weißer Fleck auf der Stirn eines Tieres, Bläß', Stern [ZW-O'aub, Lambert Penns 141], Sterre [ WD-Niedkch]; vgl. PfWB Spiegel 4. —
b. 'Kuh oder Pferd mit weißem Stirnfleck', die St. Gen. f. [ WD-Niedkch, vereinzelt]. —
c. 'Name für ein Tier mit weißem Stirnfleck', die St. Gen. f. [ WD-Niedkch ZW-O'aub KL-Lind LA-Ilbh BZ-Hermbghf]. —
4. 'Sehloch des Auges, Pupille' [IB-Bebh Heckdh GH-Zeisk SOPf (Heeger Nachl.)]; Dim. Sternel [SOPf (Heeger Nachl.)]; Zs.: PfWB Augenstern 1; Syn. s. PfWB Pupille 1. —
5.
a. 'der geliebte Mensch, Schatz, Liebste(r)', auch als Kosename [mancherorts]; Zs.: PfWB Augenstern 2; e goldicher St. 'ein hübsches Mädchen' [ LU-Opp]; e St. hawe 'verliebt sein' [ LU-Oggh]. Mein St.! [ KU-Diedk, vereinzelt]. Ich geh zu meim St. [ NW-Ellstdt]. —
b. 'der Bräutigam' [ KU-Rammb]. —
6. Namen.
a. FlN; a. 1776: in den Sternen [Kurpf. A. Nr. 1072/2 (KL-Gimsb)]. —
b. Gasthausnamen: Zum Stern [ GH-Scheibhdt], Zum Sternen [ GH-Rh'zab], Der Sternen [ BZ-Nd'ottb], Im Sternen [ GH-Neubg], Zum goldenen Stern [ KU-Lauteck]; ins Sterns gehe 'in das Gasthaus der Familie Stern' [ HB-Mimb]; vgl. PfWB Stern 2 b Wirtshauszeichen, Sternenbier, Sternenwirt.
7. in Verwünschungen, Flüchen, wobei der Zusatz -stern- eine Steigerung der Bedeutung bewirkt: E Gewirrer muß dich durch Sunn unn Mond schlaae, daß der die Stern am Arsch hänge bleiwe [ PS-Saalstdt]. Fluch: Himmel! St. an de Bettlad! [ KU-Hinzw FR-Bockh]; Zs.: Gewitter-

[Bd. 6, Sp. 547]

[Bd. 6, Sp. 549]
sterndonnerkeidel, PfWB Gewittersterngranaten, PfWB Himmelerdesternlaterne, PfWB Himmelkreuzsternkanone, PfWB Himmelmillionsterndonnerkeil, PfWB Himmelstern, PfWB Himmelsterndonnerwetter, PfWB Himmelsterngranatendonnerwetter, PfWB Himmelsternlaterne, PfWB Himmelsternmillion, PfWB Himmelsternsakrament, PfWB Himmelsternsauerei, PfWB Sterndonnerkeil, PfWB Sterndonnerwetter, Sterngranatendonnerkeil; Syn. s. PfWB Donnerwetter 2 a. —
8. in weiteren Zs.: PfWB Goldstern, PfWB Hasensternchen, PfWB Ochsen-, PfWB Osterstern. — Mhd. stërne, stërre, stërn 'Stern' ( Lexer Lexer II 1182). — RhWB Rhein. VIII 637 ff.; LothWB Lothr. 497 Sterren; ElsWB Els. II 614 Stern, Sternen, 615 Sterni, ALA II 254.

 

  -haus n.: 'Gastwirtschaft, Gaststätte', -haus [verbr., Krämer Gal 243]; Zs.: PfWB Dorfwirtshaus; Syn. s. PfWB Butik 3 a; weitere Syn.: PfWB Batzenhäuslein, PfWB Beize, PfWB Pfaffenschänke, PfWB Bierausschank, -garten, PfWB -haus, -schenke, PfWB -stube, -wirtschaft, PfWB Bockstall 2, PfWB Dorfschenke, PfWB Dorfwirtschaft, PfWB Traktier, PfWB Dreckbutik, PfWB Dreckwirtschaft, PfWB Trinkzimmer, PfWB Gassenschenke, PfWB Gasthaus, PfWB Gasthof, PfWB Gaststube, PfWB Gifthütte, PfWB Groschenfalle, PfWB Heckenwirtschaft 2, PfWB Hurenbutik, -nest, -wirtschaft, PfWB Kantine, PfWB Knallbude, PfWB Knallwirtschaft, PfWB Kosthaus, PfWB Leibwirtschaft, PfWB Lokal 2, PfWB Luck, PfWB Lumpenwirtschaft 1, PfWB Lust 2, PfWB Restaurant, PfWB Restauration, Schankhaus, PfWB Schankstube, PfWB Schnapsbude, -butik, -kneipe, -kram, -laden, -wirtschaft, PfWB Stammkneipe, PfWB -lokal, -wirtschaft, PfWB Stinkbude, PfWB Straußwirtschaft, PfWB Wirtslokal. Namen von Gasthäusern (s. auch: Stock: Wirtshausnamen. In: NPfGV 1/1925 6 ff., 2/1925 14/15): Adler 2, PfWB Baum 5, PfWB Pflug 3, PfWB Bock(wirt), PfWB Bürste 4, PfWB Daumen 2 c, PfWB Fasanerie 2, PfWB Friedenslinde, PfWB Himmelreich 2 b, PfWB Hirsch 2 c β, PfWB Hof 3, PfWB Klosterhof 2, PfWB Kreuz(wirt), PfWB Krone 1 a γ, PfWB Linde 2, PfWB Löwe 3 a, PfWB Ochse 3 a, Schafs(wirt), PfWB Schwan 2, PfWB Sonne 4, PfWB Stern 6 b, PfWB Stiefel 2 c, PfWB Storch 3, PfWB wild 6 b; s. Abb. 118 Wirtshausschild. W. zur goldige Bunz (Bunz) [Schandein Sprachsch. 8]; ens W. gehe [ LA-Nd'hochstdt]. 's alt W. schdeht noch fescht [Burgey Keschte 97]. Die wo im W. hinnerm Schoppe / Ganz ferchterliche Sprich als kloppe [Münch Werke I 175]. Im W. verduften die Schagrille 'böse Gedanken' [Kühn Kumödi 10]. Im W. bleib hocke / Bis dr Mond scheint un d' Stern. / Un wann de dann hääm gehscht, / Dann brauchscht kään Latern [Kühn Kumödi 31]. RA.: Alle heilige Zeit äämol kumm ich ins W. (nämlich selten) [ ZW-Battw]. Wu unser Herrgott e Kirch hinbaut, baut de Deifel e W. denäwe [ GH-Kand, LU-Opp]. E neii Kabell un e neies W. wern am menschde b'sucht [ LA-Wollmh]. Der kommt se zwett ausem W. 'ist betrunken' [ KL-Reichb]. Der hot Haus un Hof ins W. getrage [ LU-Opp]. RA. für 'oft und ausgiebig ein W. besuchen': die Hosse im W. durchritsche [ RO-Obd]; oon käim W. vorbei kenne [ KU-Schmittw/O]. Er sitzt Dag un Nacht (tagelang) im W. [ GH-Kand]. Wann mer den spreche will, muß mer ne im W. suche [ LU-Opp]. Der sterbt emol noch im W. [ LU-Opp]. Der kann uhne W. nit lewe [ LU-Opp]. Der fihlt sich am wohlschte im W. [ LU-Opp]. Neckvers auf die Einwohner von Neustdt: Die Neistadter sehnen garen (sehen gern) die Berge vun unne, die Kerche vun auße un die Wertsheiser vun inne [ BZ-Dernb]. SprW.: Wann ich Geld hab, geh ich in's W.; wann ich

[Bd. 6, Sp. 1411]
keens hab, bleib ich draus [Fogel Prov. Penns Nr. 1928]. Volksbr.: Uff Karfreidag sein die Leit net ins W. gang [ KU-Schmittw/O]. Zur Eröffnung der Kirchweihe stellen die Burschen am Samstag Abend Birken vor das W. [ LA-Böbing]. Weiteres Brauchtum s. Becker Vk. 50, 284. KR.: Uf de Heh wachst de Klee / Fudder fer mei Gailche. / Wann mei Vadder ins W. geht, / macht mei Mudder e Mailche. / Wann se awwer Kaffee trinkt, / hupst (peift) se wie en Dischdelfink (Kniereiterreim) [mancherorts, Feierowend 1950 Nr. 2 S. 1]. Herrgottsveelche (Maikäfer) flieh eweg, / dei Modder sitzt im Kihdreck, / dei Vadder hockt im W., / sauft die ganze (leere) Gläser aus [ Gal-Bagbg, HB-Jägbg]. Reits, reits Gäuli, / Alle Stunn e Meili, / Alle Meil e W., / Bring em Daddy en Bretzel raus [Horne Penns 117]. VR.: Vorm Dorf drauß steht e W., wohnt e Fraa drin, die hääßt Kätt (Katharina); horre (hat ein) Bappmaul, horre Schlappmaul, horre Nas wie e Trumbet [KL-Fischb, Var. Donnersberg Jahrbuch 1981 166]. Vadder im W., / Mudder im Bett, / Kinner im Kohlekaschde, / fressen die Brikett [Der Bote vom Trifels 1928 Nr. 27 (BZ-Annw)]. Einen weiteren VR. s. PfWB Gackel. a. 1534: Zum Fünfften sol niemants des Nachts nach dem Nachtessen yn kheins Würtzhausz zeren oder sitzen [Schandein Weist. von LU-Neuhf]. 16. Jh.: Von wurtten vnd wurttsheusern [PfWeist. 668 (LA-Gleisw)]. a. 1615: die entweders in Würtsheußern arrestiert, oder wol gar gethurnt 'in den Turm geworfen' [Vogel 27]. RhWB Rhein. IX 580; Lothr. 544; ElsWB Els. I 384.