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 PfWB Stein-kauz (Bd. 6, Sp. 514)   PfWB mit-kommen (Bd. 4, Sp. 1363) 
  -kauz m.: 'der kleine Eulenvogel Athene noctua, Nachteule', Stäinkauz [ KU-Herschw/Petth Schmittw/O]; Dim. Steen-, Stäänkaizche [KU-Bedb, vereinzelt NPf], -kaizi [ KU-Schmittw/O]; vgl. PfWB Totenvogel, PfWB Kauz 1. BR.: Das Schreien des St. bedeutet Regen [ KU-Hinzw]. Volksgl.: 's sterbt bald äins im Haus, e Stäinkaizi hot geruf [ KU-Schmittw/O, vereinzelt]. — Mhd. steinkûze 'Uhu' ( Lexer Lexer II 1167). — RhWB Rhein. VIII 605; ElsWB Els. I 487 Steinkutz. —

 

  -kommen st.:
1. 'jemanden begleiten, mitgehen', met-, mitkomme, -kumme, -kamme, s. PfWB mit und PfWB kommen [verbr., Lambert Penns 106 Krämer Gal 150]. Kannsch gleich m.! [ PS-Erfw]. Derfe mer m.? [ ZW-Ernstw]. Die Dante is a mitkumme [ NW-Haßl]. Volksgl.: Der Ruf des Käuzchens, einer Eulenart, wird gedeutet als Komm mit! und kündet einen Sterbefall an [ LU-Opp]. Wenn sich das Käuzchen bei einem Krankenlager hören läßt, ruft es: Komm mit, komm mit, / Mit Hacke und Schipp / Ins kühle Grab [RO-Sippf]; vgl. PfWB Totenvogel. —
2. übertr. 'mit geistigen oder manuellen Fähigkeiten folgen können, wirtschaftlich mithalten können' [verbr.]; vgl. PfWB mitkönnen 2. Er kimmt nit recht mit, in der Schule [GH-Leimh, verbr.]. Do kann ich net m. 'Das geht über meinen Verstand' [ LA-Gommh]. Gell, do kummschde nit mit 'Das verstehst du nicht' [ ZW-Battw]. Kummscht mit im Schreiwe? 'Kannst du in deinem Schreibtempo folgen?' [ BZ-Dernb]. Die machen en Staat, do kann unserääns net m. [ebd.]. — Südhess. IV 699. —