Wörterbuchnetz
Netz-Navigator
 
 PfWB Stein-kar (Bd. 6, Sp. 513)   ElsWB Kar (Bd. 1, Sp. 462a) 
   Stein-kar n. (?): 'mit Steinen gefüllte Bodensenke', Steenkar [ BZ-Dernb]; vgl. PfWB Kar. —

 

  Kar [Khâr Horbg. bis Ndrröd.; Pl. –ə] f. ( m. Dachstn., n. auch Dü. Ndrröd.) Kochtopf aus Eisen, Blech, Thon, mit breitem Boden und niedriger Einfassung, ohne Füsse. Früher auch Holznapf. ‘Kâre’ Mü. St. Mäder. In Sprache und Sittenbildern geschildert von Adam Mäder ... hg. v. Aug. Stöber, Mülhausen 1876.. ‘schüsseln, deller, kar’ Str. 15./16. Jh. Brucker 264. ‘Kaarnapff’ Dasyp. ‘ein groß kar mit milch’ Wickram Roll. 112. ‘das viert mit Hunden vnnd Katzen ausz den Schüsseln frisst, vnnd alle Kar mit dem spiegeligen ermel aussspilet’ Fisch. Garg. 66. ‘trei rauchige Spaltenverkleibte, Daumendickwüste höltzene Kar, was resonantz geben die?’ ebd. 65. ‘ein Kaar une jaie’ Martin Coll. 176. ‘Ein Kahr mit

[Bd. 1, Sp. 462b]
gerunnener Milch’ Mosch. II 62. ‘Suurkrutt un Speck noch im e Kahr’ Hirtz Ged. 178.

Demin.