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 PfWB Stecken-förster (Bd. 6, Sp. 470)   PfWB Feld-schütz (Bd. 2, Sp. 1110) 
 -förster m.:
1. 'der Waldhüter, der kein Gewehr, sondern nur einen Stecken bei seiner Arbeit trägt', -ferschder (-fęrdər) [KU-Reichsth ZW-Battw RO-Sippf Kaislt KB-Kriegsf NW-Frankeck Hardbg]; vgl. PfWB Steckenjäger. —
2.
a. 'älterer, verschrobener Mann, der einen Spazierstock trägt' [Kaislt]. —
b. 'ein dünner Mann' [Bergz (Kamm 62)]. —
c. Schimpfwort. Am Enn mißt ich demm Schteggeferschter noch's Welljerholz um die Labbohre schlaa! [Damm Nawwel 5]. — DWB DWb. X, II,1 1349. —

 

  -schütz m.: 'bei der Gemeinde angestellter Feldhüter', Gegensatz zu PfWB Waldschütz, -schitz [verbr.], -schetz [ WD-Niedkch]; vgl. PfWB Bannwart, PfWB Feldhüter, Flurschütz, PfWB Schütz. De F. hot e Protekoll gemacht 'den Feldfrevler zur Anzeige gebracht' [ KB-Albish]. a. 1563: Die Dorfmeister, feldschützen, büttel und andere aemter werden gleichergestalt durch den schultheißen anstatt eines amtmannes uff- und angenommen [PfWeist. II 516 (FR-Flomh)]. a. 1590: Feldtschutzen [ZweibrUrkb. 149]. a. 1642: Item hat mein herr von Limpurg ein veltschützen zu setzen [Grimm Weist. V 591 (SP-Schiffstdt)]. a. 1755: 2 Feldschützen (1 fürs Ober- und 1 fürs Unterfeld) [Kreuter 55 (LU-Oggh)]. Südhess. II 423; RhWB Rhein. II 379; Bad. II 40.