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 PfWB stecken1 (Bd. 6, Sp. 465)   PfWB ver-hauen (Bd. 2, Sp. 1173)   PfWB balzen (Bd. 1, Sp. 544) 
   stecken1 schw.:
1. 'etwas an einen bestimmten Platz bringen, stechend befestigen, hineintun', stecke [verbr. ges. Pf Bertram § 56 Castleman Zwbr. 27 Christmann Kaulb 9 Henn Mda.-Int. 100 Karch Gimmdg/Muttstdt 37, 114 Müller Dietschw 61 Schneckenburger 54 Lambert Penns 142

[Bd. 6, Sp. 466]
Krämer Gal 206]; Part. Perf. g(e)steckt [KL-Einsdhf Henn Mda.-Int. 100 Karch Gimmdg/ Muttstdt 108, 214 Krämer Gal 206]; Zs.: an-, auf-, be-, dabei-, dahinter-, daran-, darein-, dazu-, durch-, ein-, heraus-, herum-, hinauf-, hinaus-, hinein-, hin-, PfWB hochstecken; vgl. auch PfWB Gesteck, PfWB gestekkeltvoll, Löffel-, PfWB Rumsteck. 's Geld in de Sack st. [Krämer Gal 206], Geld in ebbes st. [Lambert Penns 142]. Die beese Kinner steckt de Nickeloos in de Sack [ KL-Hütschhs]. Mädchen haben ihre Haare gezopft und tragen sie gesteckt [ KL-Fischb]. RA.: die Fieß unnerm Vatter sein Disch st. 'von den Eltern ernährt werden' [ PS-Schmalbg]; unner die Nas st. 'jemanden an etwas Unangenehmes erinnern' [ PS-Ruppw]. Steck der e Stein in de Sack, sunscht jaht dich de Wind fort, sagt man zu einem hageren Menschen [ KU-Schmittw/O]. Steck der 's an de Hut (hinnich de Spiel (Spiegel)) 'Das solltest du dir merken!' [vereinzelt Don Gal]. Er hat sein Geld in e lecherige Beitel gesteckt 'Er hat Geld verliehen und bekommt es nicht wieder' [ KL-Einsdhf]. Er steckt sein Geld (alles) ins Land 'Er streut viel künstlichen Dünger' [ WD-Niedkch PS-Fehrb NW-Frankeck BZ-Albw]. Wann de nit do bischt wammer esse, krieschde e Wisch in de Hawe gesteckt [ KU-Bedb Diedk Kaulb]. Do kammer doch die Händ net in de Sack st. 'Bei Streitigkeiten kann man nicht untätig zuschauen' [ GH-Schwegh]. Ich stecke dich in de Arsch for e Langkert 'Längsbalken am Wagen', prahlerische Streitaufforderung [ KU-Roßb]. Er hot 's em gesteckt wie de Stefan seiner Gluck, der hoðer Salz in de Arsch gesteckt, von einer verkehrten, unzweckmäßigen Handlung [ KU-Kaulb]; Var. s. PfWB stecken1 4 a, PfWB Stefan. Des steckt er nit hinner de Spichel 'Er hat als Denkzettel Prügel bekommen' [ NW-Haardt]. Der steckt dich in de Sack 'Der ist dir überlegen' [ KU-Kaulb]. Wart, dem steck ich de Kopp zwische die Ohre!, scherzhafte Drohung der Erwachsenen gegenüber Kindern [KU-Kaulb, KU-A'glan Kus KL-Wörsb Pirmas LU-Alsh PfId. 78 Steinmetz]. Ein neugieriger Mensch muß sei Noos in alles stecke [PfMHk. 7/8 1925 173, KU-Schmittw/ O Kus], ... in de Kochhawe st., vom Topfgucker [ KU-Kaulb]. Der stickt sein Nas in alles, was en nix angiht [RO-Rehborn, Lambert Penns 142]. Du steckscht jo die Nons ins Glas, wann de trinkscht!, scherzhaft zu einem trinkenden Kind [ KU-Schmittw/O]. Der steckt sei Nas in alle Dreck 'kümmert sich um anderer Leute Sachen' [lothr. SWPf]. Sie stecken weller (wieder) enanner die Nas in de Arsch 'Sie schmeicheln einander wieder auf üble Weise' [lothr. SWPf]. Stecken mol die Näs in die Äsch!, sagt die Hausfrau, wenn sie bei besonderen Gelegenheiten (Hausbau, Ernte, Dreschen) die Zahl der Tischgänger feststellen will [ Gal-Bagbg]. Der steckt sein Maul net in de Sack 'Er schweigt nicht' [ KU-Schmittw/O]. Der steckt sei Maul in alles 'mischt sich in alles ein' [ KU-Lohnw]. Sie hot sich in

[Bd. 6, Sp. 467]
de Staat gesteckt 'herausgeputzt' [ FR-Bockh]. Dem kammer aach kään Finger ins Maul st. 'Dem ist nicht zu trauen' [ KU-Schmittw/O KL-Hütschhs]. So was steckt sich net en die Klaarer 'Der Kummer eines Menschen dringt durch seine Kleider nach außen, er kann ihn nicht verbergen' [ FR-Bockh]. SprW.: Wem mer net hold is, dem steckt mer keen Maie [NW-Weish/S Hebel 47]. Volksgl.: Fer'n Kind as aagewachse is / Do hot mer'n Mittel, helft gewiss / Des muß mer därich en Kummet stecke; / Wann's bissel kreischt, du net verschrecke! [Birmelin Penns Gezw. 68]. Volksmed.: Watt in die Wund st., daß se nit zu frih zuhäält [ LU-Opp NW-Kallstdt LA-Maik]. KR.: Ich weß, was ich mach / ich hipps en de Bach / fang mer e Freschelche / lech 's uf 's Dischelche / nem e Gäwelche / steck 's ins Schnäwelche [ LA-Nußd]. KR.: Fastnachtsheischevers der Kinder: Die Faasnaacht, die Faasnaacht! / Die Kiechlscher sinn geback. / Gebb meer änns, gebb meer änns! / Isch schdeck se in mei Sack [PS-Rodalb (Bernhard 206)]. Var. s. PfWB Hanapfel 2. Kinderspiel: Pifferling ins Loch st., ein Suchspiel der Knaben, bei dem eine Scherbe versteckt wird [Kaislt]. —
2. 'stekkenbleiben', in der RA.: Die Wind hän sich gesteckt, von Darmblähungen [ LU-Friesh NW-Ellstdt]; vgl. PfWB versteckeln 2. —
3. als Garten- und Feldarbeit.
a. 'Pflanzensamen oder -teile in den Boden bringen'; Bohne (Erbse, Gummere, Zwiwwele, Grumbeere, Dickwurzelkern, Kären, Soot) st. [mancherorts ges. Pf, Wilde 285]; vgl. PfWB Kern 4 b, PfWB legen I 1 b. Tulwe hätt mer stecke misse! / Odder, besser noch, Narzisse [Ranssweiler 36]. BR.: Stecksch mich im April, / kumm ich, wann ich will. / Stecksch mich im Mai, / kumm ich glei, von der Kartoffel [GH-Vollmw, Bergz (Kamm 123) VPf (Wilde 118)]. Florian (4. Mai) - steck die Bahn (Bohne)! [ SP-Mechth]. —
b. 'Reisig oder Pfähle als Stützen für rankende Pflanzen (Bohnen, Erbsen, Weinreben) in den Boden drücken'. Die Erbsehecke un Bahnestecke werre gesteckt [ KL-Fischb]; Peel (Pfähle) st., im Weinberg [ RO-Rehborn]; vgl. WKW 51. RA.: Steck der e Stecke debei, wann der's net gefällt 'Laß es bleiben, wenn du willst' [ KU-Diedk Schmittw/O]. —
4. übertr.
a. 'jemandem eine (unangnehme) Wahrheit sagen, etwas verraten', in RA.: ääm (ebbes) st. [mancherorts, Bayer Hackm. 67 Bernhard 154 Kamm 78 Müller Dietschw 62 Thielen 107]; Syn. s. PfWB ribbeln 3 a; gesteckt for drei Penning [KU-Brück, Damm Nawwel 73]. Ich schteck's 'r liewer mündlich [Sommer So Sache 92]. Ich werd's (will's) em noch st. [LU-Opp Lambert Penns 142]. Dem hun (han, heb) ichs emol gesteckt [mancherorts, Kühn Hamet 136 Müller Luscht un Lewe 26 Wilms Alph. 51]. Er steckt 's em emol gehörig unn verkaaft 's em forn Kreizer [PfMHk. 7/8 1925 173]. Ich hann der sem (sie ihm) g'steckt, daß kee Hund kee Maulvoll Brot vunnem freßt [ KL-O'arnb]. De Feena is noh dabber riwah kumma un hut mirs gschteckd [Reichard Penns 315]. —
b. 'verhauen, eine Ohrfeige geben', in

[Bd. 6, Sp. 468]
RA.: eeni st. [NW-Rödh, NW-Haardt Bayer Hackm. 67]; Zs.: PfWB einstecken 5; Syn. s. PfWB verhauen 1; 's em st. [ KU-Liebsth FR-A'lein]. Dem hän se's g'steckt [ NW-Geinsh]. Er hot's em gesteckt wie de Steffen seinre Gluck mit em Strohhalme, der St. schlug seine Glucke angeblich mit einem Strohhalm [ Rußl-Worms]; Var. s. PfWB stecken1 1, PfWB Stefan. Mhd. stecken 'stecken, stechend befestigen, fest heften' ( Lexer Lexer II 1156/57). — RhWB Rhein. VIII 550 ff. unter stechen 2a; LothWB Lothr. 494; ElsWB Els. II 580; Kluge-Seebold22 698.

 

   ver-hauen st.:
1. wie schd., ve(r)haue (-hauə, -hāuə), -hauwe (-hauwə, -hāuwə), -hauje, -haa(e), -haan, -haawe, -haaje, -hääe, -hääwe, -haache (-hāxə, -hāöə), -hääche (-hǟχə, -hǟγə), -haage (-hāgə, -hāöə) [zur Verbr. s. PfWB hauen, vgl. auch K. 19 Augen]; gottsjämmerlich vehaage [LU-Friesh, verbr.]; de Grutze 'den Kopf' vehaue [Ingb, verbr.]. Ich vehaach der de Aarsch [LU-Opp, verbr.]. Er hot ne verhaa, daß er die Engel im Himmel hot singe heere [KB-Rams, verbr.]. Ich verhau dich aus neun Nähte [ RO-Obd]. Syn.: die Zs. mit ab- s. PfWB abschmieren 2 (dazu noch abmakaiemen, abschweren, abwichsen 2); anhenken 2 b, PfWB anmessen 2, PfWB annähen, PfWB anspannen 3, PfWB ansträmmen 2, PfWB anstreichen 6, PfWB antreiben 2, PfWB anziehen 2, PfWB äpfeln 1, PfWB aufmachen 1, PfWB aufschlagen 1 5, PfWB aufzählen 2, PfWB ausbügeln, PfWB ausdreschen 3, PfWB auseinandernehmen 2, PfWB ausgerben, PfWB aushauen 3, PfWB ausheben I 3 b, PfWB aushenken 3, PfWB ausklopfen 2 a, PfWB ausstauben 1 b, PfWB balbieren 2, PfWB balgen 2, PfWB bällern, PfWB balzen1, PfWB baschen, PfWB patschen 1 b, PfWB pelzen1 1, PfWB bengeln 1, PfWB bereiten 2, PfWB besorgen 3 b, PfWB pfeffern 2 e, PfWB bimsen 1, PfWB plätschen 3 a, PfWB blättern 4,

[Bd. 2, Sp. 1174]
PfWB bleuen 1, PfWB polieren, PfWB bolzen 2 a, PfWB boßen 2 b, PfWB pritschen 1 a γ, PfWB prügeln, PfWB bügeln 3 a, PfWB bummeln1 1, PfWB bummern 3, PfWB bumpeln 2, PfWB bumpen 2 b, PfWB bürsten 3 a, PfWB putzen 5 b, PfWB tabakeln 1, PfWB tabaken 1, PfWB dachsen II 1, PfWB dachteln 2, PfWB dackeln, PfWB täksen, PfWB dalakern, PfWB dalgen, PfWB daniederschlagen; die Zs. mit darauf- s. PfWB daraufschlagen 2 a; darüberziehen 2 a, PfWB tätscheln 2, PfWB dazwischenkriegen, PfWB deckeln 3 a, PfWB decken 3 a, PfWB dellern 1, PfWB dengeln 3 a, PfWB derren 2, PfWB töffeln, PfWB döffen, PfWB trakern, PfWB traktieren 2 b, PfWB drangsalieren 2, PfWB trasseln, PfWB trawackeln, PfWB traweln, trefeln, PfWB treffen 1 b, PfWB drehen 2 a, PfWB dreschen 2 a α, PfWB trischakeln, PfWB trischaken 3, PfWB trommeln 2 b, PfWB trösten 2, PfWB tröstern, PfWB trullern, PfWB truspeln, PfWB dulfen 2 b α, PfWB türangeln 2, PfWB tuschen1; die Zs. mit durch- s. PfWB durchhauen 2; PfWB durcheinanderhauen, PfWB -rösten, -schlagen; die Zs. mit ein- s. PfWB einbrennen 2; fangen, fassen 1 cβ, PfWB feilen 2, PfWB veigeln 1, PfWB veiolen 1 a, PfWB verabreichen, PfWB veräpfeln 1 b, PfWB verbabern 2, PfWB verbällern 3, PfWB verbengeln, PfWB verbimsen, PfWB verblättern 2, PfWB verbleuen, PfWB verbollern 2, PfWB verbolzen, PfWB verbombardieren, PfWB verbößeln 1, PfWB verboxen, PfWB verbügeln, PfWB verbumbeuteln, PfWB verbummern, PfWB verbumpen, PfWB verbumpsen, PfWB verdachsen, PfWB verdachteln, PfWB verdackeln, verdalaktern, PfWB verdalgen 2, PfWB verdallern, PfWB verdengeln, PfWB verdonnern 1, PfWB verdreschen, PfWB verdulaken, PfWB verfeilen, PfWB verflappen, PfWB verflatschen, PfWB verfuhrwerken, PfWB vergerben, PfWB verhafern, PfWB verhebeln, PfWB verhohnbengeln, PfWB verhohnippeln, PfWB verhummern, PfWB verhunzen 2, PfWB verkamisolen, PfWB verkarbatschen, PfWB verkatzen, PfWB verkeilen 2 a, PfWB verklopfen 1, PfWB verknebeln, PfWB verknuffen, PfWB verknüppeln, PfWB verknuppen 1, PfWB verknuspeln, PfWB verknussen, PfWB verkujonieren, PfWB verkümmeln 2, PfWB verlachsen, PfWB verlackieren, PfWB verlacksieren, PfWB verlatschen1, PfWB verlatzen 1, PfWB verledern, PfWB vermackesen, vermakai(em)en, PfWB vermaledeien 2, PfWB vermalen 2, PfWB vermalträtieren, PfWB vermaseln 2, PfWB vermicheln, PfWB vermöbeln, PfWB vermoppeln 2, PfWB vermörseln, PfWB vermusen, PfWB vernähen 2 b, PfWB vernickeln, PfWB vernudeln 2, PfWB vernussen, PfWB verpatschen 2 a, PfWB verpeitschen, PfWB verpelzen, PfWB verpfeffern 2, PfWB verplätschen, PfWB verprasseln1, PfWB verprügeln, PfWB verpuffen 2, PfWB verquatschen2 2, PfWB verrappeln, PfWB verreiteln, PfWB verribbeln 2, PfWB verrohren, PfWB verrösten, PfWB verrußen 2 b, PfWB versäbeln 2, PfWB versalzen 2 b, PfWB verschlagen1 schlagen 1, PfWB verschwarten, PfWB versetzen 2 a, PfWB versohlen 1 a α, PfWB verstahlen, PfWB verstumpfen 1, PfWB vertabakeln 1 a, PfWB vertabaken 1 a, PfWB vertöffeln, PfWB vertraktieren, PfWB vertrasseln, PfWB vertrischaken 2, vertrom-

[Bd. 2, Sp. 1175]
meln, PfWB vertrosseln, PfWB vertrudeln1, PfWB vertupfen 1, PfWB vertuschen2, PfWB verveiolen, PfWB verwackeln 2, PfWB verwahrschauen, PfWB verwalken, PfWB verwamsen, PfWB verwäschen 2 b, PfWB verwichsen 2, PfWB verwickeln 2 a, PfWB verwirsingen, PfWB verwuppen, PfWB verzapfen 1 b, PfWB verzinnen, PfWB verzwiebeln; PfWB ficken 3, PfWB filaxen, PfWB filzen 1 a, PfWB fitschen 1, PfWB flamschen, PfWB flappen 1, PfWB flatschen 1 a, PfWB flausen, PfWB flicken 2 a α, PfWB flitschen 3 a, PfWB flohen 3, PfWB flozen 4, PfWB flügeln 2, PfWB fluppchen 2, PfWB fluppen 2, PfWB fluttern 1 a, PfWB vollschlagen 1, PfWB foltern 2, PfWB fummeln, PfWB funken, PfWB futtern, PfWB gabeln, PfWB geben, PfWB geigen, PfWB gerben, PfWB hafern, PfWB hauen, PfWB heim(be)zahlen, PfWB -blasen, -leuchten, PfWB -schicken, PfWB herabschöpfen, PfWB herausgeben, PfWB -machen, PfWB herüberziehen, PfWB herumpelzen; Zs. mit herunters. PfWB herunterhauen; PfWB herwickeln, PfWB hinanwäschen; Zs. mit hin- s. PfWB hinhauen; PfWB hineinhauen, PfWB -schlagen, PfWB -treten, PfWB hullwuxen, PfWB huschen, PfWB karbatschen, PfWB keilen, PfWB klabastern, PfWB kläppern, PfWB klatschen, PfWB kleben, PfWB klopfen, PfWB knallen, PfWB knassen, PfWB knebeln, PfWB knöpfeln, PfWB knuffen, PfWB knullchen, PfWB knuppchen, PfWB knüppeln, PfWB knuppen, PfWB ködern, PfWB köpfen, PfWB kulten, PfWB lachsen, PfWB leuchten, PfWB linsen, PfWB losmachen, PfWB mackesen, makaie(me)n, PfWB massakrieren, PfWB mißhandeln, PfWB möbeln, PfWB mopseln, PfWB nadeln, PfWB nageln, PfWB nähen, PfWB nudeln, PfWB nussen, PfWB reiben, PfWB ribbeln, PfWB ringeln, PfWB rohren, PfWB rollen, PfWB rösten, PfWB rupfen, PfWB salben, PfWB salzen, PfWB säumen, PfWB schaben, PfWB schärren, PfWB schassen, PfWB scherschen, PfWB schlagen, PfWB schlauchen, PfWB schleimen, PfWB schmiegen, PfWB schmieren, PfWB schmoren, PfWB schnurren, PfWB schöpfen, PfWB schröpfen, PfWB schrubben, PfWB schwalken, PfWB schwänzen, PfWB schwappen, PfWB schwarten, PfWB schwicken, PfWB seilen, PfWB senkeln, PfWB sohlen, PfWB speckeln, PfWB specken, PfWB spießen, PfWB spinnen, PfWB spritzen, PfWB spulen, PfWB stahlen, PfWB stüben, PfWB stecken, PfWB stellen, PfWB stempeln, PfWB stopfen, PfWB strahlen, PfWB strählen, PfWB strangen, PfWB streichen, PfWB strossen, PfWB strüpfen, PfWB stumpfieren, PfWB stupfen, PfWB surren; die Zs. mit über- s. PfWB überhauen; PfWB untertunken, PfWB wackeln, PfWB waffeln, PfWB wahrschauen, PfWB walken, PfWB wamsen, PfWB wäschen, PfWB watschen, PfWB weichen, PfWB wichsen, PfWB wickeln, PfWB widerhauen, PfWB wischen, PfWB wuppchen, PfWB wuppen, PfWB wurzeln, PfWB zaubeln, PfWB zauseln, PfWB zeicheln, PfWB zerren, PfWB ziehen, PfWB zippern, PfWB zünden, PfWB zupfen, PfWB zurichten, PfWB zusammenhauen, PfWB -krumpeln, PfWB -schlagen, PfWB zustutzen, PfWB zwiebeln. Diese Syn. gelten z. T. auch für ohrfeigen.
2. 'zerhacken'; 's Bäämche 'den Christbaum (2-3 Tage nach Neujahr)' verhaue [ ZW-Battw KL-Hütschhs Matzb]. — Südhess. II 505 ff.; RhWB Rhein. III 320; Saarbr. 218; LothWB Lothr. 143; ElsWB Els. I 395; Bad. II 64/65.

 

   balzen1 schw.:
1. wie schd. De Auerhahn balzt [allg.]. —
2. 'verliebt sein'. Er balzt [Pirmas.] Bad. I 112. —
3. 'viel sprechen', balse [ HB-Webh], palze [ WD-Niedkch PS-Münchw]; 'schelten', balze [ ZW-Dellf RO-Ruppeck], palze [ KL-Morlt]; vgl. PfWB Balzer2. Syn. s. PfWB schwätzen. Zs.: PfWB herumbalzen.