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| PfWB Staucher2 (Bd. 6, Sp. 451) | DWB schlupfer (Bd. 15, Sp. 844) | DWB stauch (Bd. 17, Sp. 1125) | |||||||||||||||||||||||||
| 1) einer der schlüpft Campe: schlupfer, der, latebricola, obscurus in agendo, tenebrio, conscientia ictus sese inlatebrans. schlupfer, etiam est occultator, qui alios celat 1810; schlupfer (der) qui elabitur 2, 455; schlüpfer ebenda (beides nur als erschlossene form angesetzt). so auch in der zusammensetzung zaun-schlupfer, einer der kleinsten vögel, der durch enge löcher der dornzäune kriechen kan, trochilus 2, 202c. 2) etwas, worein man schlüpft, muff: schlupfer, ist in Franken und den benachbarten ländern desselben, chirotheca major qua manus utraque virorum adversus frigus munitur, vel minor mulierum manica, ein muff. 2, 202c; ebenso 1420 aus Straszburg; aus neuern mundarten angeführt bei 2, 333. 2, 532. 466. 2, 124 (Würtemberg und Elsasz, auch pelzschlupfer). vergl. ferner alltagsleb. 99 (Ulm). 7, 242b (Nürnberg): zu winters zeit schlupfer von zobel. Phil. 5, 288; er stand hinter ihrem schlitten und führte ihn, derweile sie in ihrem pelz eingewickelt den himmel und den schnee an röthe beschämte — Albertine, sagte er ... was fehlt ihnen? rief sie hinter ihrem schlupfer. 3, 106; die armen dichterlein (im almanach der deutschen musen 1776) sitzen im schnee, und singen mit füszgampen und zahnklappern: heisz bin ich von dichterfeuer — 3) andere mundartliche bedeutungen: a) ein einmaliges schlupfen 221. b) der stosz 256b. c) in Memmingen für schilling 398b. 2, 532.
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