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 PfWB Staub-fänger (Bd. 6, Sp. 447)   DWB staubfänger (Bd. 17, Sp. 1108) 
   Staub-fänger m.: 'ein Ding, das nutzlos herumsteht und leicht verstaubt', bes. von getrockneten Blumengebinden, Ziergegenständen, Staabfänger (dābfęŋər) [Kaislt], Stäib- [ KU-Schmittw/O]; vgl. PfWB Staubsammler. DWB DWb. X, II,1 1108/09. —

 

 staubfänger, m.
1) gegenstand (in einem zimmer), welcher den staub besonders gern auffängt und auch sonst nichts nütze ist, von der art wie nippsachen, getrocknete blumensträusze u. s. w.: die Makartbouquets sind die reinen staubfänger; das sind doch nur staubfänger! bildlich: er soll sich mit dem trödel beschäftigen, um ihn sorgen,

[Bd. 17, Sp. 1109]
sich über ihn ärgern wie er will — für den staub seiner seele sind das die richtigen staubfänger Rosegger sündergl. 98. staubfänger nennt man auch mit ähnlichem beisinn die schleppe am kleide einer frau.
2) in der sprache der neueren hygiene eine maschine, welche den in einem wohn- oder arbeitsraume umherwirbelnden staub einfängt und so beseitigt. deutsche vierteljahrsschrift 38 (1905), suppl. 379.