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| PfWB Stand-eiche (Bd. 6, Sp. 424) | PfWB Eiche (Bd. 2, Sp. 743) | |||||||||||||||||||||||||||
| 1. 'der Laubbaum Quercus', Aaich (āχ) [westl. NPf Wilde 47 Gal-Weinbg], (χ bis χ) [östl. NPf verbr. Don Gal Buch], Ääch (χ, ) [fast allg. übrige Pfalz Gal-Unterwalden], Eech (ēχ) [mancherorts, bes. westl. WPf Wilde 47 Gal-Dornf u. Umg. Gelsend Hartfeld], Eeche [Lambert Penns 46]; Sonderformen: Ääg (g) [ NW-Gimmdg Duttw LA-Nd'hochstdt BZ-Hofstätt PS-Trulb], Aaichl (!) [ Don-Werb Tschest Tscherwk Gert]. Dafür oft Eich(en)baum. Zs. PfWB Alt-, PfWB Hexen-, PfWB Stand-, PfWB Zieleiche. RA.: Des is e Kerl wie e Ääch, von einem großen, starken Mann [ KL-Alsbn]. Volksgl.: Vun de Eiche sollscht du weiche [ ZW-Gr'bundb]; den vollständigen Spruch s. bei PfWB Tanne 1. BR.: Wann die Eeche grien werre, leet mer die Bohne [ KU-Diedk]. Wann die Esch kummt vor der Eich, dann gibt's e großi Bleich; wann die Eich kummt vor der Esch, dann gibt's e großi Wäsch 'Grünt die Esche vor der Eiche, wird der Sommer trocken; im umgekehrten Falle wird der Sommer [Bd. 2, Sp. 744] naß' [ GH-Neubg]; vgl. die Var. bei bleich. Grienen die Ääche vor'm Mää (Mai), so soll das Johr fruchtbar säin [ GH-Hatzbühl]. a. 1480: Item wan der schultheis ein findt jme stickswerde (s. Stückswört), der eychen, birbaüm, affoltern hauwet [MHVPf 1870 IV, S. 6 (GH-Hagb)]. a. 1557: ist aber ein groß Eich ungewöhnlicher Erachtung mit ein Creutz gezeichnet worden [Ecker 90]. — 2. FlN; an de Eiche [ KU-Nußb]; nasse Aaiche [ ZW-Marthh]. — F.: Pl. -ə. Dim.: -əlχə, -ələ, Pl. -əlχər, -ələr WPf NPf nördl. VPf; -əl, Pl. -ələ mittl. u. südl. VPf PS-Ost. — Südhess. II 33; RhWB Rhein. II 44/45; Saarbr. 55; LothWB Lothr. 118; ElsWB Els. I 11; Bad. I 635.
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