-hecke f.: FlN, 'zerstreut stehendes Gebüsch, Gestrüpp'. a. 1585/88: Es seindt noch woll mehr spranck hecken, so keine nahmen haben, dünn vnd einzeln stehend. Diese alle In sonderheit zubeschreiben, Ich für vnnötig eracht [ZweibrDom. S. 416/17]. a. 1585/88: esß hatt auch noch In diesem bezirck etzliche Spranck hecken, so hin vnd wider zerstreut stehen [ZweibrDom. S. 422]. — Zu sprengen, Abl. von springen. — DWB DWb. X, I 2793: Sprankregen 'einzelne weit auseinander fallende Regentropfen'. | | entsprenzen, effindere, entspalten: der mai mit seiner kraft den walt hat durchglenzet, ein prun so schon entsprenzet usz herten velsen tosz. fastn. 1384, tosz ist rauschte, besser dosz, mhd. dôʒ von dieʒen; entsprenzet, gespalten, ausgehauen, vgl. DWB spranz fissura und aufsprenzen, turgidum facere, aufspalten, aufspreizen. doch nach besprenzen 1, 1643 liesze sich auch an entspritzen, hervorspritzen denken; es wird darauf ankommen die wurzeln sprinzen und springen zu vermitteln, wie sich springen und sprieszen begegnen. | | sprunze, f. tirolisch die öffnung, mündung des kornsacks. Schöpf 694. vgl. DWB spranz, fissura. gramm. 2, 216, spranz 2 und spranzen 2 oben theil 10, 1, 2794. |
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