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| PfWB Spinn-rad (Bd. 6, Sp. 292) | ElsWB Spinnrad (Bd. 2, Sp. 232a) | ||||||
1. 'Gerät zum Spinnen von Wolle, Hanf, Flachs', wichtigste Bestandteile sind ein Fußtritt, mit dem über eine Kurbelstange (vgl. PfWB Knecht 2 b α) das Schwung- und Antriebsrad in Bewegung gehalten wird. Von diesem aus wird über einen Treibriemen (vgl. PfWB Saite 2) die Spule mit den Flügeln angetrieben, auf der sich der gesponnene Faden aufwickelt. In der Pf finden sich zwei Haupttypen, bei dem einen, langgebauten, befindet sich die Spule neben dem Schwungrad (vgl. PfWB Geiß 3 a, PfWB Schubkarch 2 a), bei dem anderen, hochgebauten jedoch über dem Schwungrad (vgl. PfWB Bock 4 f, PfWB Schleifstein 2); vgl. Abb. 90 a und b, Spinnrad, -radd [verbr., Lambert Penns 140 Krämer Gal 202], Spenn- [mancherorts SOPf westl. WPf], Pl. -räder, -rärer, -rädder, -rärrer, Verbr. der einzelnen Formen wie PfWB Rad. Bei dem flackeriche Feierlicht hann dann die [Bd. 6, Sp. 293] ![]() 2. Neckname für die Bewohner von Kaiserslautern (wegen der dort bis 1984 existierenden Spinnerei), nur Dim. Pl. Spinnrädcher [Pirmas]. — Rhein. VIII [Bd. 6, Sp. 294] 357/58; LothWB Lothr. 487; ElsWB Els. II 232.
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