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 PfWB Spiel-mann (Bd. 6, Sp. 276)   PfWB Lilien-hähnchen (Bd. 4, Sp. 990)   ElsWB Gigelmann (Bd. 1, Sp. 684a) 
 -mann m.:
1. 'Musiker', -mann [mancherorts, Lambert Penns 139 Krämer Gal 202]. Olsemol ward g'donzt, wann se 'n Speelmann hen [Horne Penns 129]. RA.: abkumme ohne Sp. 'sterben' [ ZW-Lambsbn]. Du musch's net immer sähne, wu d'Speelmann d' Geich hinhingt 'Du mußt nicht immer bis zuletzt beim Tanz bleiben' [ BZ-Dierb]. Volksgl.: 's dreizehnt Kind gebt en Spielmann [Fogel Beliefs Penns Nr. 161]. VR.: Hopp, hopp, hopp, hopp, / mei Geld is fort. / De Spielmann hat's im Ranze, / geh mer weg, du stolze Krott, / mit dir kann ich net danze [PfRSch. 2. 12. 1934, auch Gal-Dornf Josbg Obl]; einen weiteren

[Bd. 6, Sp. 277]
VR. s. PfWB Pflanze 1. a. 1723: Berufsbezeichnung Spielmann [Luth. Kirchenbuch Nr. 3 Pirmas]. —
2. 'das dritte Kind, wenn die älteren Geschwister ein PfWB Getänze, d. h. Bube und Mädchen waren' [ KU-Schönbg]; vgl. PfWB Trompeter 2 a. —
3. nur Dim. 'Lilienhähnchen', ein Käfer, den Kinder in die Hand nehmen und leicht drücken, so daß er zirpt, Speelmännche [ KU-Schmittw/O]; vgl. PfWB Geigenmann 2 a, PfWB Geiger 2, PfWB Lilienhähnchen.RhWB Rhein. VIII 333 ff; LothWB Lothr. 486; ElsWB Els. I 686.

 

 -hähnchen n.: = PfWB Lilienkäfer, Lilienhähnche [ LA-Mörzh]. —

 

 Gigelmann m. Fiedler, der bei Trinkgelagen und als wandernder Musikant aufspielt Bf. Demin. Giglmännl, s. Gigle Seite 202.