Speicher-nagel m.: bestimmte Art von Nagel für Bauarbeiten. a. 1515: 200 spicher nagel zu den Schuwern [GgHospR]. a. 1596: Laist vnnd Speicher Negel [WerschwSchR 27v]. a. 1622: Speichernägel (zum Aufschlagen eines Gerüstes) [Rechnung Kirchenschaffnei Zweibr 160r]. ca. 1670: Von Meisenheim ließ er durch seine Magd Speichernägel mitbringen, die am Rathaus verwendet wurden und 1 fl. 10 B. kosteten [NPfGV 1934 27]. — Bestimmungswort nicht zu PfWB Speicher < spicarium, sondern zu mhd. spicher 'eine Art kleiner Nägel' ( Lexer Lexer II 1086), nieddt. spiker ( DWB DWb. X, I 2479/80), engl. spike, urverwandt mit Speiche. — RhWB Rhein. VIII 298; Luxemb. IV 236 Späichernol; DWB DWb. X, I 2481. | | PfWB Speicher-nagel -ęiχərn:l, zu mhd. Lexer spîcher, mnd., mndl. spîker, ndl. spijker < ags. spîcing, anord. spîkr, spîk »Holzsplinter«, in Neuw-Isenbg, Altk-Neitersen; -iχ- Siegld-Obersd 1840 m.: 1. geschmiedeter N., etwa 5—8 cm lang, zur Befestigung von Latten auf Strohdächern. — 2. übertr. -n:l Pl. länglich-vierkantig geschnittene Kartoffeln Merz-Büschf (abseits). |
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