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 PfWB Sonne (Bd. 6, Sp. 168)   PfWB Rock (Bd. 5, Sp. 559)   PfWB wick (Bd. 6, Sp. 1301) 
   Sonne f.:
1.
a. 'das helleuchtende Himmelsgestirn S.', Sunn [verbr., Bertram § 119 Christmann Kaulb 19 Heeger Südostpf. 11 Henn Mda.-Int. 291 Höh 58 Mang 109, 186 Müller Dietschw Schnekkenburger 27, 48 PfId. 140 59 Beam Penns 101 Lambert Penns 151 Krämer Gal 200], Pl. -e [verbr.]; Dim. Sunnche [ KB-O'wies Gal-Walddorf], sonst nicht bezeugt; Zs.: PfWB Abend-, PfWB Altweiber-, PfWB Aprilen-, PfWB August-, PfWB Buben-, PfWB Februar-, PfWB Frühjahrs-, PfWB Hasen-, PfWB Herbst-, PfWB Juli-, PfWB Mai(en)-, PfWB Märzen-, PfWB Mittags-, PfWB Morgens-, PfWB Oktober-, PfWB September-, PfWB Sommer-, PfWB Spätjahrs-, PfWB Wintersonne. Die S. geht uf [ NW-Haßl]. Die S. scheint [RO-Münchw, verbr.]. Die S. macht hääß (brennt, sticht) [ GH-Vollmw, mancherorts]. Die S. brennt mer uf de Buckel [ KL-Weilb]. Die S. määnt's gut [ KU-Bedb]. Die S. steht schun am Himmel [ RO-Obd]. Die S. schinnt schunn scheen! [Glass II 63]. Die S. kimmt (hinter den Wolken hervor) [ KU-O'alb]. Die S. macht sich eraus, dass. [ KB-Kriegsf]. Aweil hot sich die S. verschluppt 'Eben ist die Sonne hinter Wolken verschwunden' [ NW-Ellstdt]. Heit kummt d' S. nimmi raus [ GH-Zeisk]. Die S. geht unner [ LA-Maik]. Die S. geht schlofe [ ZW-Gr'bundb]. Mer dun als mit de S. schlofe gehe un mit de S. ufsteige [ LU-Alsh]. Heit scheint die S., morje reent's [ KL-Reichb]. Nau is es aa schun duschber un die S. is nimmi drauß [Penns-DeitschEck 19. 3. 1938]. Vun all den Veel unner de Sunn / Eß mer das liebschte Dier / E Babbegei, wie 'n eich ne hunn! [Ranssweiler 68]. Die Erd, die Sunn, de Mond un alles, / Das krät am selbe Dag de Dalles [Münch Werke I 24]. RA.: dorch (in) S. un Muund schlaan (schloon) 'gehörig verprügeln' [IB-Herbh Glass II 83, mancherorts]. Die S. zieht (sauft, scheppt) Wasser, wenn die Sonnenstrahlen hinter Wolken hervorbrechen und bis auf die Erde reichen [RO-Bistschd, mancherorts, Beam Penns 101]. Die S. ziecht Wasserstrahle, dass. [ BZ-Münchw]. Die Sunn schluppt (geht) in e Sack (Wassersack) 'Die

[Bd. 6, Sp. 169]
Sonne geht hinter Wolken unter' [ NW-Ellstdt, mancherorts]. Die S. schluppt in die Hose, dass. [ ZW-Gr'bundb]. Die S. is uf der Budderritsch 'ist im Untergehen' [ Gal-Brotschk]. Die S. scheint (schun) iwwer Berch un Dal (iwwer siwwe Berje) 'Es ist schon heller Tag', bes. zu Langschläfern gesagt [ PS-Münchw, mancherorts]. Dem scheint d' S. alle Morche ins Bett nein, von einem Langschläfer [ BZ-Stein]. Der schloft, bis em die S. of de Arsch scheint, dass. [ GH-Nd'lustdt]. Die S. scheind Bloodere 'Die Sonne brennt' [Hussong Kirkel 21]. Die S. knalld ma uffs Bless, scheint mir ins Gesicht [Hussong Kirkel 21]. Mer määnt, siwwe Sunne stehen (hängen) am Himmel, bei großer Hitze oder wenn jemand für die Witterung zu dünn bekleidet ist [KU-Bedb, mancherorts, Thielen So rerre mer 113]. Die Supp is uf der S. gekocht, wenn sie heiß ist, und uf em Mond, wenn sie kalt ist [ ZW-Gr'bundb]. Das isch so hell (rein, klor) wie d' S. [ GH-Vollmw]. Do kammer S. un Mond dorchsiehe, von einem fadenscheinigen Stoff [ ZW-Bechhf]. Der esch nit wert, daß en d' S. anscheint [LA-Nd'hochstdt, verbr.]. So traurich wie du laaft nix unner de S. erum [ KU-Diedk]. Zu einem, der gar zu gern und fortwährend befiehlt, sagt man: Michel, blos die S. aus! [Hebel 23]. SprW.: Die S. hot noch kenn Bauer zum Land enausgescheint (awwer de Reen enausgereent) [KL-Reichb, verbr.]. Die S. scheint ke Hunger ins Land, awwer Kotjohre sin Notjohre [ Don-Gottlob]. Was helft's, daß die S. scheint, wann mr blind is? [vereinzelt Don]. BR.: S., die frieh lacht, weint ball [ GH-Leimh, mancherorts]. Die S., die morchends so frieh lacht, sieht mer am Meddach greine [ GH-Vollmw]. Die S. sticht, do gebbt's e Gewirrer [ KL-Weilb]. Die S. geht rout unner, do gibt's schäi Wedder [ LA-Gommh]. Flien (fliegen) die Schwalwe nirrer, gibt's Rää, flien se hoch, scheint die S. [ FR-Bockh]. Wann die S. in die Hose (in de Sack) schluppt d. h. beim Untergehen in einer dicken Wolke verschwindet, gibt's Rege [ ZW-Gr'bundb, KL-Wörsb]. Wann die S. mittwochs hell unnergeht, gebt's kenn Rege fer Sunndag [Fogel Beliefs Penns Nr. 1242]. Is's am Samstag noch so trieb, scheint die S. doch der Muttergottes zulieb [ KL-Reuschb]. Volksgl.: Sonne am Tag der Hochzeit bedeutet Glück [ KB-Kerzh, mancherorts]. Wem's regnet auf den Hochzeitstag, dem scheint die Sonne auf das Grab [ FR-Lambsh]. En Schlang geht net dot bis die S. unner is [Fogel Beliefs Penns Nr. 1111]. Wammer'n Baam planzt, treet mer'n fescht mit der S. 'tritt man ihn in der Richtung des Sonnenlaufes fest' [Fogel Beliefs Penns Nr. 1059]. Am Ostermorgen hüpft die Sonne [ NW-Esth]; vgl. PfWB Osterlamm. Brauchspruch gegen Mundfäule: Mundfail, du sollscht weiche, wie die S. am Himmel dut streiche [ KL-Spesb]. KR.: Bei Regen singen die Kinder: S., kumm erunner, / Rää, bleib drowe [ KB-Biedh, mancherorts], auch umgekehrt: Rää, kumm erunner, / S., bleib drowe [ FR-Bockh, mancherorts]. Rää, Rää, bleib

[Bd. 6, Sp. 170]
drowwe, / S., S., kumm erunner. / Deck de Deckel uf die Pann, / daß de Rää erunner kann [ KL-Stelzbg, ähnl. Gal-Brunndorf Walddorf]. Reche, Reche, weirer fort, / Sunne, Sunne, do her [ LA-Nußd]. Sunne, Sunne, scheine, / wir fahren iwwer Rheine, wir fahren iwwer's Glockehaus, / gucken drei Bobbe raus. / D' ee spinnt Seide, / die anner wickelt Weire, / die drett macht en rorer Rock / for de kläne Borzelbock [ KL-Wörsb], Var. s. PfWB Herrgott 1 a, Madame 1 a, PfWB Seide. Weitere KR.: Die S. scheint, / 's Veelche greint, / de Schneiðer hockt im Laðe, / schneidt nix as Kuche un Flaðe [KU-Kaulb, ähnl. GH-Vollmw Horne Penns 111]. Die S. scheint, / des Kind greint, / die Modder is im Garde, / de Vadder is im Wirtshaus, / sauft alle Gläser aus [PfRSch. 11. 11. 1934]. Die S. scheint, de Paff greint, / de Miller leit im Lädche. / Wann mei Mudder Budder steßt, / do krie ich aach e Flädche [ KB-O'wies]. Die S. is aach schun lang zur Ruh, / Die Hinkel uff de Stang, / 's is dunkel draus wie in 're Kuh, / die Nachteul macht ehm bang [Heeger Tiere I 11]. Rätsel: Was esch der liewer - 's Kiechel in de S. 'Kuhfladen auf der Straße' - orrer de Deiwel em Schornschde 'Schinken' [ LA-Nd'hochstdt]. 16. Jh.: Des morgens sol er abziehen mit wachender sonnen [PfWeist. 512 (RO-Finkb)]. —
b. 'Sonnenschein; Sonnen-, Tageslicht' [verbr.]; in de S. sitze [mancherorts]; an (in) die S. gehe [Kaislt, mancherorts]. Die Sunn leit uf em Dach 'bescheint das Dach' [Kaislt]. Do misse mer die S. ausnitze un missen raus, schun morjens frih [ LU-Muttstdt]. Un freindlich leit dort in de Sunn / De Weierhof, ganz trucke schun [Münch Werke I 40]. RA.: sesammegehe wie Bodder in de S. [KU-Lohnw, verbr.]. Do kummt kän S. un ken Mond ane (hin), von einem nach Norden gelegenen Zimmer, einem engen, abgelegenen Winkel, auch vom Gefängnis [LA-Nd'hochstdt, verbr.]. Geh mer aus de S.! 'Gehe mir aus dem Licht; Verschwinde!' [NW-Haßl, verbr.]. Die S. hat (noch) keen Kraft (Gewalt) 'Die Sonneneinstrahlung ist (noch) gering' [ LA-Ranschb]. Scherzh. Rat zur Förderung des Bartwuchses: Schmeer der Budder druf un stell dich in die S. [ KB-Kriegsf]. SprW.: Loß die S. ins Haus, dann kummt de Dokder net enin [ KU-Brück]. Wer Budder uf em Kopp hot, soll net in die S. gehn [Don (Steinmetz)]. Wein un Kunscht brauchen viel S. [Krieger 50]. Die S. bringt's an de Dag [GH-Kuhdt, verbr.]. 's kummt (alles) doch mol an die S. [ GH-Schwegh, mancherorts]. 's is nix so fein gespunn, 's kummt alles an die S. [ ZW-Bechhf, mancherorts]. BR.: Viel S. im Herbscht gibt gude Wein [ RO-Dielkch]. —
2.
a. 'Mond', scherzh., in der Wend.: Winderdaler Sunn [ RO-Dielkch]; vgl. PfWB Bubensonne. —
b. 'zugesetzter Zucker im Wein', in der Wend.: Frankedaler Sunn (wegen der dortigen Zuckerfabrik) [FR-Tiefth, mancherorts, JKurpf. 1934 30]; die Frankedaler S. scheine losse 'den Most zuckern'. Do hot die Frankedaler S. noing'scheint [ NW-Freinsh]. —
3.
a. 'Glatze, Glatzkopf'

[Bd. 6, Sp. 171]
[ FR-N'lein, mancherorts]. Die S. geht uf, sagt man, wenn jemand mit einer Glatze kommt [Kus, vereinzelt]. Die S. fangt an ze scheine, dass. [ ZW-Bechhf]. Neckvers: Was brauche mer S. un Mond un Stern, / sein Glatz leicht wie e Ladern [ BZ-Annw, vereinzelt]. —
b. 'Stangengerüst über dem Ofen zum Trocknen' [ NW-Wachh]; Syn. s. PfWB Ofenstange. —
4. Name von Gasthäusern [vereinzelt]. Scherzdialog (Spiel mit der mehrfachen Bedeutung): Wuunaus? (Wohin?) — In d' Sunn 'Gasthaus zur Sonne' — Bleib liewer im Schadde! [ GH-Zeisk]. —
5. 'günstige Umstände, Glück, Harmonie' [verbr.]. Dem lacht die S. [ KL-Reichb]. Do is kän S. im Haus 'Da ist Streit, Zwietracht' [ LU-Alsh]. RA.: Warum solle mer net aa Haai mache, wann grad die S. scheint? 'Warum sollen wir nicht die günstigen Umstände ausnützen?' [ KU-Hinzw]. Die S. scheint aa mol wirrer uf unser Dach 'Für uns werden auch einmal wieder glücklichere Umstände eintreten' [ FR-Tiefth]. 's werd uns aach emol wirrer e S. scheine, dass. [ GH-Zeisk]. — RhWB Rhein. VIII 211 ff.; LothWB Lothr. 513; ElsWB Els. II 363, ALA II 250.

 

   Rock m.:
1.
a. 'Männerrock', Rock, Pl. Reck [verbr., Christmann Kaulb 17, 21 Mang 103

[Bd. 5, Sp. 560]
Müller Dietschw 57 Schneckenburger 52 Höh 57 Lambert Penns 126]; Dim. Sg. Reckelche, Pl. Reckelcher [KL-Wörsb, verbr. WPf NPf, Schandein Ged. 246, Lambert Penns 122], Sg. Reckel [GH-Kand, verbr. mittl. u. südl. VPf, Don-Schowe Torscha Werb], Reckel, Reckelche [Krämer Gal 176]; de lang R. 'der R. für den Kirchgang', Syn. s. PfWB Kirchenrock [ LA-Gommh]; zweereihicher R. [ KL-Reichb]; e blooer R. [ BZ-Dierb]; de Postilljoon mit em blooe R. [ PS-Erfw]; de R. wenne [ RO-Obd]. Zs.: PfWB Bampel-, PfWB Pelz-, PfWB Pfarrers-, PfWB Braten-, PfWB Presbyter-, PfWB Pritschel-, PfWB Pritsch(en)-, PfWB Tuch-, Feuerwehr(s)-, PfWB Flitten-, PfWB Frack-, PfWB Geh-, PfWB Gürtel-, PfWB Hochzeit(s)-, PfWB Kirchen-, Kor-, PfWB Lappen- 1, PfWB Lapp-, PfWB Leckmichamarsch-, PfWB Manns-, PfWB Nachtmahl(s)-, PfWB Sack-, PfWB Schöß(en)-, PfWB Schwanz-, PfWB Schwänzel-, PfWB Sonntagsnachmittags-, PfWB Sonntags-, PfWB Staats-, PfWB Stutz-, PfWB Über-, PfWB Uniform-, PfWB Waffenrock. Der is vornehm, der hot e R. on [ KU-Schmittw/O]. Un daß se all de Mannsleit ehr Hosse besser gekennt hat wie em Parre sein R., das peife jo die Spatze vum Dach (von einer Mannstollen) [NPfGV 8. 8. 1934]. Mir sin Leit wie die Parreschleit, es fehle uns norts (s. PfWB nur) die lange Reck [Land]. RA.: met R. un Kamesol 'mit allem Drum und Dran' [Thielen So rerre mer 103]; de R. iwwer die Ohre ziehe 'sich taub stellen, (etwas) nicht zur Kenntnis nehmen wollen' [ ZW-Bechhf]; de R. links (äbsch) anziehe 'bankrott gehen' [ KL-Steinwd, Mehling Reichb U'sulzb KU-Nerzw ZW-Gr'bundb RO-Duchr Gal-Moosberg]. Der will sich e rot Reckelche verdiene 'durch seine Bemühungen (z. B. Heiratsvermittlung, Schmeicheln, Verrat) die Gunst einflußreicher Personen erwerben' [Hebel 22, verbr., Klein Prov. 91]. Der kriet en am R. 'zieht ihn zur Rechenschaft heran' [RO-Sippf, verbr.], hängt em am R. 'ist finanziell von ihm abhängig' (z. B. der Sohn von seinem Vater, auch von einem, der die Zeche bezahlt haben will) [ KL-Nanzdzw], kloppt em de R. aus 'verhaut ihn' [ NW-Wachh], kloppt em de Staab aus em R., dass. [ KB-Marnh], verschlaat em de R., dass. [ LA-Ranschb]. Dem is 's Hemd liewer (näher) wie de R. [NW-Hardbg, Krieger 11, 28 Don-Schowe]. Er hot ee Gott un ee R. [Schandein Notizen], ää R. un ää Gott [ LU-Muttstdt]. Eine Neckerei s. PfWB Hemd 1. SprW.: Lange Reck, korzer Sinn (korze Gedanke) [Hebel 48]. Wer zum Wammes gebore isch, der kricht kä R., un trägt er's Duch schun unnerm Arem [Schandein Notizen]. Volksmed.: E Kind as Gichtre hot, deckt mer mit seim Vadder seim R. zu [Fogel Beliefs Penns Nr. 1774]. VR. s. PfWB Johann-Georg 2 a, Johan-Jakob 1, PfWB Lehrer; Rätsel s. PfWB Tippetappe, PfWB Rickeracke 1; Eine Berufsneckerei s. PfWB Schneider. —
b. 'Frauenrock'; Zs.: Biber-, PfWB Falten-, Fla-

[Bd. 5, Sp. 561]
nell-, PfWB Frauen-, PfWB Kattun-, PfWB Kostüm-, PfWB Lama-, PfWB Lappen- 2, PfWB Lüster-, PfWB Ober-, PfWB Reform-, PfWB Reif-, PfWB Seiden-, PfWB Unter-, PfWB Watte-, Weiber-, PfWB Wollrock; en g'hägelde (g'strickde, seidene, farwiche) R. [ LU-Opp, mancherorts]. Wann der e R. sieht, is er eweg, von einem weibstollen Mann [ KU-Quirnb]. Ein größeres Mädchen macht de R. eruf, wenn es sich setzt, damit er nicht zerknittert [ PS-Schmalbg]. RA.: Die hat e Hammel am R. 'ist unordentlich' [Krieger 20]. Der Bu (Des Mammekindel) hängt seiner Mudder de ganze Daach (b'schdännich, immer) am R., von einem unselbständigen, verzogenen Kind [LA-Gommh, Frankth, verbr.]. Er hockt unner seiner Fraa ehrem R. un guckt zum Schlitz eraus 'Er steht unter dem Pantoffel' [ FR-Hettldh]. Er schluppt er (seiner Frau) unner de R., dass. [ KB-Immh]. KR.: Ringle, Ringle, Rose, / die Märe hän ke Hose, / die Buwe hän ke Reck, / drum springen se hinner e Heck [ BZ-Hofstätt]. Weitere KR. s. PfWB Backofen 1, PfWB barfuß 1, PfWB Puppe 1 b, PfWB Filipp 1 a, PfWB Madam 1, PfWB Mädchen 1 a, PfWB Regenwetter, PfWB Ringel 1 e, PfWB Rose, PfWB Sonne. Eine Berufsneckerei s. PfWB Näherin; Rätsel s. PfWB Tütz 1 b, PfWB verlustieren 1, PfWB Jungfrau 1 a. —
c. s. die Zs. Kindskor-, PfWB Kinds-, Kindswappenrock. —
d. weitere Zs.: PfWB Sack-, PfWB Schaff-, PfWB Kindtauf(s)-, PfWB Schleif-, PfWB Werktags-, PfWB Winterrock. —
2. s. die Zs. PfWB Schlafrock. — Zum R. als Stück der Volkstracht s. PfWB Tracht 3 f; Becker Volkstr.; Schandein Bav. IV,2 266 ff.; Becker Vk. 74, 77; — Südhess. IV 1431 ff.; RhWB Rhein. VII 471 ff.; LothWB Lothr. 416; ElsWB Els. II 248.

 

   wick Schallw.:
1. der Wachtelruf, Wick! Wick! Wick! [ LA-Mörzh]. Volksgl.: Hat man beim ersten Wachtelruf im Frühjahr Geld in der Tasche, dann hat man immer Geld [ LA-Mörzh]. —
2. in Reimen: Leineweber, wick, w., w., / mach, daß's Pund drei Elle gibt, / laß die Spule laufe. / Heut e Kreuzer, morje e Kreuzer, / de Sunndag giehn mer saufe [Hebel 99, Gal-Obl]; vgl. PfWB witt1. Schneirer, Schneirer w., w., w., / hosch mein House noch nit g'flickt [ LA-Essing]. AR.: 1, 2, 3, 4, 5, 6, sieben / wo bist du so lang geblieben / bei dem Schuster w., w., w. / der hat meine

[Bd. 6, Sp. 1302]
Schuh geflickt [ LA-Flemling]. — RhWB Rhein. IX 478.