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 PfWB Schwieger-vater (Bd. 5, Sp. 1609)   PfWB Ge-schwei (Bd. 3, Sp. 257) 
  -vater m.: 'der Vater des Ehepartners', Schwi(e)chervadder, Schwieger-, Schwie'er-, Schwier-, Schwe'er-, Schweer-, Schwäer-, Schwäär-, Verbr. des Bestimmungsw. wie bei Schwiegermutter [verbr., PfId. 130 Lambert Penns 148 Krämer Gal 195]; vgl. PfWB Geschwei 2 b, PfWB Geschwieger 2, PfWB Kompär 2 c, PfWB Schwäger, PfWB Schwäher 1 a. 1690: wegen seines Schwervatters [SSp Weistümer, Weist. d. Hüberschaft RO-Schönbn]. Südhess. V 923; RhWB Rhein. VII 2070; Lothr. 473; ElsWB Els. II 937; DWA VI 1.

 

   Ge-schwei n.:
1.
a. = PfWB Schwägerin, G(e)schwei (-wai) [weit verbr., auch Gal, Lambert Penns 74]; nur 'Schwester des Mannes' [ NW-Weidth GH-Schwegh]; nur 'Schwester der Frau' [ KU-Hundh Bedb RO-Börrstdt KB-Kerzh NW-Gimmdg]; mein G., 's G. [verbr.]. — a. 1437: juncher Hennen von Bacharachs seligen geswihen und irm sone [ZweibrLuRb., Bl. 148]. a. 1573: unsern schwager und geschweyhen Steffan [SSp., Lgb. des Oberamtes Kirrweiler]. a. 1723: wegen seiner geschwey Eva Catharina Schollin [GdArch. LA-Edk, Gerichtsprotokolle, S. 70]. a. 1782: Meinem Bruder Jacob Henrich Schmitt und Geschwey Katharina Elisabetha [Patenbrief aus NW-Haßl]. —
b. 'Schwager' [mancherorts, Kleeberger 124]. —
c. 'Schwager und Schwägerin' [verbr. NPf nördl. VPf mittl. WPf SWPf PS-Schönau NW-Hardbg LA-Wey Burrw GH-Schaidt]. —
d. s. PfWB Gegengeschwei 1 a. —
2.
a. 'Schwiegermutter' [mancherorts VPf]; 'Schwiegermütter untereinander' [ NW-Meckh GH-Kand]. —
b. 'Schwiegervater' [KU-Blaub (noch um 1900) Sand]; 'Schwiegerväter untereinander' [ KU-Lauteck RO-Dielkch Kalkof PS-Erfw]. —
c. 'Schwiegereltern' [mancherorts, bes. VPf]; 'Schwiegereltern untereinander' [ RO-Obd KL-Matzb PS-Trulb LU-Dannstdt BZ-Gräfhs]; vgl. Gegeneltern, PfWB Gegengeschwei 1 b, PfWB Mitgeschwei.
3.
a. 'Eltern und Geschwister der Frau, des Mannes' [ KU-Krottb]. —
b. 'Eltern und Geschwister nur der Frau' [ PS-Leim]. —
c. 'Geschwisterkind' [ HB-Einöd Neustdt]. —
4. 'die Liebste' [ KU-W'mohr KL-Fischb]. — An manchen Orten wurde das Wort schon um 1925 nur noch selten gebraucht. Manche Gewährspersonen erklären, selbst alte Leute könnten die Bed. des Wortes nicht genau angeben. — Mhd. geswige, -swīe 'Schwager, Schwägerin u. sonstige Verwandte durch Anheirat'. Vgl. F. Debus, Die deutschen Bezeichnungen für die Heiratsverwandtschaft (in: Deutsche Wortforschung in europäischen Bezügen, Gießen 1958, S. 41 ff.). — Südhess. II 1297; RhWB Rhein. VII 2070/71; LothWB Lothr. 200; ElsWB Els. II 522; Bad. II 390.