-teil Gen.?: 'von der männlichen Seite anfallendes Erbe'. a. 1553: Was aber errungen und gewonnene güter sein, die sollen der schwerttheil uff der manns seitten und der spindelteil uff ir Dorotheen seiten erben, wie zu Keyserslauthern Recht ist [Carl Pfalz im Jahr 220]. DWB DWb. IX 2592. | | spindeltheil, m. n. der frau zufallender theil einer erbschaft, spindeltheil, pars muliebris, sicut schwerttheil, pars viri. Schottel 1419, masc. heredità, parte che tocca à femina ò donna. Kramer dict. 2 (1702), 870a: dann es stehet einem jeden frey, ob er das schwerdt oder spenneltheil daran gläuben, oder gar ein ungläubiger werden wolle. Simpl. 3 (1684), 744, wo nicht an spendel, stecknadel (sp. 2147) zu denken ist. |
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