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 PfWB Schweine-leber (Bd. 5, Sp. 1585)   PfWB Leber-stein (Bd. 4, Sp. 854)   PfWB Leber-schel (Bd. 4, Sp. 854) 
  -leber f.: 'Leber des Schweins', als Gericht, -lewwer [mancherorts]; vgl. PfWB Schweinsleber. Südhess. V 904. —

 

  Leber-stein m.: 'Markstein oder eine Gesteinsart, ein Fels als Festpunkt für die Grenzbeschreibung?'. a. 1523: dem leyber Stein, welcher do scheydet am andern Orth Hambacher und

[Bd. 4, Sp. 855]
Menchweyller Marcken [Beilage zum Lgb. Madenburg (BZ-W'hamb)]; a. 1597: ... biß uff den Marckhstein, der da stehet in der Mitte zwischen Hürtzenfelsen und dem Leberstein, welcher da scheydet am andern orth Hambacher und Menchweillere Marckhen [SpeyHochst. A. 218, Bl. 2 (BZ-W'rohrb)]. a. 1607: Ein Stein, so ein dicker Leberstein [GdArch. (KB-Eisbg)]. Vgl. PfWB Leber2, PfWB Leber3. DWB DWb. VI 463/64 Leberstein, a) eine Schieferart in Württemberg, b) ein weißgrauer, feuerbeständiger Stein; Schweiz. III 976.

 

  Leber-schel n.: 'kleine Tonmasse im Sandstein', Lewwerschel [Schandein Notizen]. — Der erste Wortteil zu PfWB Leber2; der zweite möglicherweise zu Schel, n., eine Gesteinsart ( DWB DWb. VIII 2488); dies zu ahd. skēl 'Muschel'? (Graff VI 474).