schützig Adj.: 'flott, zügig, ausgiebig, vorteilhaft', schitzich [NW-Haßl SOPf (Heeger Nachl.)]. Abl.: PfWB unschützig. Zu PfWB schutzen. Südhess. V 853; RhWB Rhein. VII 1971. | | schutzen, schützen2 schw.: intrans., meist unpers. 'bei der Arbeit flink vorankommen, von der Hand gehen, Fortschritte machen'; vgl. PfWB brocken, PfWB flecken 2, PfWB vorangehen 2, PfWB schuften1. 's schutzt [verbr., Kühn Hamet 137 Thielen 103 Krämer Gal 194 mancherorts Don]. 's schotzt [ KU-Kaulb Rutsw/L WD-Niedkch RO-Messbhf]. 's schutzt mer net [Spey [Bd. 5, Sp. 1525] NW-Haßl]. Bei dem schutzt's [ KU-Trahw]. Die Ärwet schutzt mer heit net [ Gal-Josbg]. Mer muß in die Händ spaue (bei Beginn der Arbeit), weil's dann besser schutzt [ NW-Hardbg]. Dem schutzt's beim Mähe [ HB-Brenschb]. Was mer gern dut, fleckt un schutzt [Kölsch 33]. Es schützt nichts bei ihm, von einem leichtsinnigen Menschen, der alles verschwendet [Klein Prov. 145]. Grußformeln bei Begegnung während der Feldarbeit: Schutzt's? [PS-Glashtt, verbr.]. Na, schutzt's? [ KU-Bedb]. Gun Dach, schutzt's recht? [ ZW-Hornb], schutzt's gut? [ZW-Stamb]. Südhess. V 851 schutzen; RhWB Rhein. VII 1970; LothWB Lothr. 470; DWB DWb. IX 2128 schutzen 2, 2130 schützen 2b. | | unschützig, adj. adv., gth. v. schützig, nicht ausgiebig, unvortheilhaft, verschwenderisch. Fischer 5, 1219; 6, 217; els. wb. 2, 448 (auch unbeschützig); Schmeller 2, 496; Ruckert 188; Schmidt Westerwald 285; Reinwald 2, 162; Klein 2, 307. unschützlich Crecelius 849: gelt, welches er u. auszgeben hat Montanus schwankb. 139; u. mit dem weine umgehen Lehmann florileg. 2, 896; ach, wie gehet es anjetzo so u. her gepflückte fincken (1667) 52; dasz an etlichen orthen dieselbe (potaschensieder) u. und nach willkühr mit dem holz umbgangen Würzb. forstordnung 1721 bei Schwappach forst- und jagdgesch. 1, 370, anm. 51. 'nicht dauerhaft' Reinwald a. a. o.; 'unvorsichtig' Götze glossar2 220a. veraltet u. mundartlich. — |
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