-ruge f.: 'vom Schützen verhängte Geldstrafe', Schitzeruh [(um 1900) KL-Heimkch Olsbr, Schandein Sprachsch. 57]. a. 1792: Die Schützen Ruh Beträgt vors 1792. Jahr 15 Gulden 7 batzen [Zweibr I, A. 743 [Bd. 5, Sp. 1526] (RO-Bistschd)]. Südhess. V 853. — | | -ruge f.: 'Strafbefehl, Protokoll wegen Waldfrevels', Waldrug [ KL-Ottbg BZ-V'weidth Germh], -ruu [KU-Reichsth, Kühn Hamet 142]. Ich hab e W. kriegt [ KL-Ottbg]. Mache Se mer nor keen Waldruh, Herr Owerforschdrad [Weber 119]. a. 1567: vf die obernenten (obengenannten) drei gerichtstäg die waldtrugen beschehen vnnd diejenigen, so in den wällden vnd hölzern ... schaden gethan hetten ... gestrafft werden [PfWeist. 319 (RO-Ebbg)]. a. 1770: und will auch die Waldrugen wieder den Ämtern übertragen [Kreuter Haust 44]. a. 1785: »einige Untertanen, die vom Oberamt mit 42 Gulden Waldrug bestraft worden waren« [Küchler 759]. DWB DWb. XIII 1187. — |
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