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 PfWB schutzen (Bd. 5, Sp. 1524)   PfWB un-schützig (Bd. 6, Sp. 928) 
   schutzen, schützen2 schw.: intrans., meist unpers. 'bei der Arbeit flink vorankommen, von der Hand gehen, Fortschritte machen'; vgl. PfWB brocken, PfWB flecken 2, PfWB vorangehen 2, PfWB schuften1. 's schutzt [verbr., Kühn Hamet 137 Thielen 103 Krämer Gal 194 mancherorts Don]. 's schotzt [ KU-Kaulb Rutsw/L WD-Niedkch RO-Messbhf]. 's schutzt mer net [Spey

[Bd. 5, Sp. 1525]
NW-Haßl]. Bei dem schutzt's [ KU-Trahw]. Die Ärwet schutzt mer heit net [ Gal-Josbg]. Mer muß in die Händ spaue (bei Beginn der Arbeit), weil's dann besser schutzt [ NW-Hardbg]. Dem schutzt's beim Mähe [ HB-Brenschb]. Was mer gern dut, fleckt un schutzt [Kölsch 33]. Es schützt nichts bei ihm, von einem leichtsinnigen Menschen, der alles verschwendet [Klein Prov. 145]. Grußformeln bei Begegnung während der Feldarbeit: Schutzt's? [PS-Glashtt, verbr.]. Na, schutzt's? [ KU-Bedb]. Gun Dach, schutzt's recht? [ ZW-Hornb], schutzt's gut? [ZW-Stamb]. Südhess. V 851 schutzen; RhWB Rhein. VII 1970; LothWB Lothr. 470; DWB DWb. IX 2128 schutzen 2, 2130 schützen 2b.

 

   un-schützig Adj.:
1. 'unvorteilhaft, unhandlich', Ggs. zu PfWB schützig, unschitzich [KU-Schmittw/O KL-Katzw, Thielen 116]; e unschitzicher Appel 'ein Apfel, der zu groß ist, um ihn auf einmal zu essen' [ KL-Hirschhn]. 's Scheppblech is u. 'Das Blechgefäß ist zum Schöpfen kleiner Mengen ungeeignet' [ KU-Schmittw/O]. —
2.
a. 'sich schnell verbrauchend, nicht lange ausreichend', bes. von Speisen, Futter, unschitzich [ KU-Kaulb KL-Katzw LA-Siebdg], unschetzich [ KU-Rutsw/L RO-Messbhf]; e unschetzich Esse [ KU-Rutsw/L]. Frisch gebacke Brot esch u. [ LA-Siebdg]. —
b. 'unmäßig, verschwenderisch', bes. beim Essen, unschitzich [ KU-Schmittw/O Don-Tscherwk], unschetzich [ KL-Hütschhs]. Wenn Kinder sich zu viel Belag auf das Brot schmieren, dann sind sie unschitzich [ KU-Schmittw/O]. — RhWB Rhein. VII 1971 and. Bed.; ElsWB Els. II 448; Schwäb. V 1219; Bayer. II 496; DWB DWb. XI, III 1357. —