-riemen m.: 'Schnürriemen am Schuh', -rieme [verbr. SWPf mancherorts südl. u. westl. WPf vereinzelt VPf NPf]; vgl. PfWB Schuhbändel. Südhess. V 798; RhWB Rhein. VII 1869. — | | PfWB Schuh-riemen (s. S.) Allg. m.: 1. wie nhd., zunächst nur aus Leder, dann auch aus Band (dafür -bändel, –nestel); de Sch. durchdrimmeln, –fiddeln, –firgeln, –freiben, –freideln, -frimmeln, –märgeln, –murksen, –raspeln, –reiben, –riffeln, –leiern, –reissen, –rimmeln, –schauern, –schleissen, –schrubben, –schubben, –schurbeln, –schurgen, –wetzen durchreiben (s. d. W.). RA.: Häste Wörm, su biss en de Köpp af, spleck (spalte) se on mach Sch. dervan! Antw. auf unbilliges Verlangen Rheinb-Meckenh. — Rätsel. Am Dag bie en Lader (Leiter), noichs bie en Schlang? Koch, Daun, Prüm, Schleid, Sieg, Dür, Kemp, Mörs, Ruhr. — Volksgl. Der Schatz denkt an den, dessen Sch. sich löst Allg. — 2. übertr. a. sachl. α. Pl. Quecken, triticum repens Altk-Seifen, Rheinb-Miel, Bo-Witterschlick, Grevbr-Allr, Mörs-Veen. — β. verächtl. Rotzfaden, aus der Nase hängend Neuw-Heddesd, Kemp-Breyell. — b. persönl. verächtl. langer Sch. hochaufgeschossene, hagere Person Sieg-Süchterschd. |
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