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 PfWB Schuh-riemen (Bd. 5, Sp. 1481)   PfWB Schuh-bändel (Bd. 5, Sp. 1477)   RhWB Schuhriemen (Bd. 7, Sp. 1869) 
  -riemen m.: 'Schnürriemen am Schuh', -rieme [verbr. SWPf mancherorts südl. u. westl. WPf vereinzelt VPf NPf]; vgl. PfWB Schuhbändel. Südhess. V 798; RhWB Rhein. VII 1869. —

 

   Schuh-bändel, Schuhen-m.: 'Schuhriemen, Schnürsenkel', Schuhbännel, -bennel [mancherorts, vorn. VPf, Krämer Gal 193], -binnel [ KU-Albb Friedhs LA-Ilbh Ranschb BZ-Billh Gleisz/Gleishb W'rohrb], -bändel [ PS-Hirschth], Schu(u)chbännel u. -binnel [verbr. Umg. Land südl. VPf vereinzelt O-PS], Schuckbännel, -bennel [ KB-Bennhs FR-Albsh NW-Hardbg Ungst], -binnel [ RO-Als Nd'mosch LA-Ranschb BZ-Gossw GH-Kuhdt Leimh], Schuckebännel, -bennel

[Bd. 5, Sp. 1478]
[verbr. NWPf mancherorts WPf NPf, Kühn Hamet 137, verbr. Gal], -binnel [ KU-Börsbn Frankb Jettb Kollw RO-Rehborn KL-Katzw Heilmosch Nanzdzw Pörrb PS-Geisbg Schmalbg], Schuhbannel [ PS-Bruchw], -bandel (Jüngere) [ PS-Schönau]; vgl. PfWB Schuhnestel, PfWB -riemen, PfWB -schlupfer, PfWB -senkel; die Schuhbännel durchfickle 'durchreiben' [ SP-Harths], dorchfitschele, dass. [ RO-Schmalfhf]. Mei Schuckebännel is dorchgerebb (durchgerieben) [ KU-Obw/T], dorchgefitschelt [ KU-Reichsth]. So faul, fer sich die Schuhbennel zuzenischtele! [Damm Schoggelgaul 46]. Sei Fraa hat en so gemäscht, daß se'm jetzt die Schuhbennele binne muß [Krieger 61]. RA.: 's reent Schuckebännel, von starkem Regenguß [Kaislt]. Volksgl.: Wann em der Schuhbendel ufgeht, denkt ebber 'jemand' an em. Wammer'n no binnt, muß mer den bei Name nenne, was an em denkt, schunscht bleibt er net zu [Fogel Beliefs Penns Nr. 2083]. Geht der Sch. auf, bekommt man einen Brief [Feierowend 23/1953]. Südhess. V 794/95; RhWB Rhein. VII 1864; Lothr. 468; ElsWB Els. II 58; Eichhoff WA 87.

 

  PfWB Schuh-riemen (s. S.) Allg. m.: 1. wie nhd., zunächst nur aus Leder, dann auch aus Band (dafür -bändel, –nestel); de Sch. durchdrimmeln, –fiddeln, –firgeln, –freiben, –freideln, -frimmeln, –märgeln, –murksen, –raspeln, –reiben, –riffeln, –leiern, –reissen, –rimmeln, –schauern, –schleissen, –schrubben, –schubben, –schurbeln, –schurgen, –wetzen durchreiben (s. d. W.). RA.: Häste Wörm, su biss en de Köpp af, spleck (spalte) se on mach Sch. dervan! Antw. auf unbilliges Verlangen Rheinb-Meckenh. — Rätsel. Am Dag bie en Lader (Leiter), noichs bie en Schlang? Koch, Daun, Prüm, Schleid, Sieg, Dür, Kemp, Mörs, Ruhr. — Volksgl. Der Schatz denkt an den, dessen Sch. sich löst Allg. — 2. übertr. a. sachl. α. Pl. Quecken, triticum repens Altk-Seifen, Rheinb-Miel, Bo-Witterschlick, Grevbr-Allr, Mörs-Veen. — β. verächtl. Rotzfaden, aus der Nase hängend Neuw-Heddesd, Kemp-Breyell. — b. persönl. verächtl. langer Sch. hochaufgeschossene, hagere Person Sieg-Süchterschd.