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| PfWB Schrott-dole (Bd. 5, Sp. 1455) | PfWB Schrot (Bd. 5, Sp. 1451) | |||||||||||||||||||||||
| 1. 'zerkleinerte, grob gemahlene Körnerfrüchte', als Kraftfutter verwendet, Schrot (rōd) [verbr., Christmann Kaulb 18 Karch Gimmdg/Muttstdt 235 Mang 123 Müller Dietschw 68 Lambert Penns 141 Krämer Gal 193], Schrout (rǫud) [ KL-Lind NW-Geinsh [Bd. 5, Sp. 1452] Niedkch BZ-Albw GH-Nd'lustdt], Schrut (rūd) [ RO-Rehborn]; Pl. ungebräuchl.; Gen. n.: [vereinzelt ges. Pf (nach dem Schd.?)], Gen. m.: [ KU-Schmittw/O KL-Lind PS-Hintwdth Schmalbg KB-Bennhs BZ-Albw mancherorts Don Gal], Gen. f.: [WD-Niedkch ZW-Bechhf Lambert Penns 141]; Zs.: PfWB Gersten-, PfWB Hafer-, PfWB Korn-, PfWB Leinsamen-, PfWB Maisschrot. RA.: Des Johr kriet's Vieh Grumbeerestambes mit Sch. weil 's Hei net so dick es [ ZW-Battw]. De Sch. liet (lügt) net 'Man sieht es einem Stück Vieh an, wenn es mit Schrot gefüttert wird' [ KU-Schmittw/O]. — 2. 'Bleikügelchen in Schrotpatronen von Feuerwaffen' [verbr.]; Zs.: PfWB Hasen-, PfWB Hühnerschrot; mit Sch. schieße [Krämer Gal 193]. Doch 's meischt war's Schroot umsunscht als verknallt [Wilms Land und Lewe 38]. Nau holt er mol sei langi Flint ... / Un laad sie aa mit Sch. [Birmelin Penns Poems 99]. — 3. 'keilförmiger Einsatz im Amboß, auf dem man glühendes Eisen durch Draufschlagen mit dem Hammer trennt', Sprache der Schmiede und Nagelschmiede, das Schrot [Kus]. — 4. alte Gewichtseinheit, nur in der RA.: Der is vun echdem Sch. un Korn 'tüchtig, ehrlich' [Krieger 11]. Der Karl war noch vum rechte Schrot, en echter Freind, in Frääd un Not, un was er saat, war wohr un echt, - un trinke kann er aach net schlecht [Wilms Land und Lewe 98]. — Südhess. V 768; RhWB Rhein. VII 1816/17; LothWB Lothr. 467 Schrode; ElsWB Els. II 520.
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