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| PfWB Schneidbanks-kopf (Bd. 5, Sp. 1291) | PfWB Schneidstuhl-kopf (Bd. 5, Sp. 1310) | |||||||||||||||||||||||||||
1. 'verdickter, spitz zulaufender oberer Teil am Spannhebel der Schneidbank zum Festklemmen des Werkstücks', nach seiner Form benannt, -kopp (-kob) [ LU-Alsh/Gr]; Pl. -kepp (-kęb) [vereinzelt]; vgl. PfWB Schneidstuhlkopf. — 2. a. 'länglicher, schmaler, spitzer Kopf' [mancherorts WPf vereinzelt übrige Pf]. RA.: Der hot emol en Sch.! [ KB-Albish, RO-Rehborn Kaislt]. — b. 'stark hervortretender Hinterkopf' [ RO-Lettw Rehbn KL-Matzb FR-Kindh]. Er hat e Sch. 'Sein Hinterkopf ist mißgestaltet' [ KU-Erdb]. — c. 'mißgebildeter, auch [Bd. 5, Sp. 1292] schiefer Kopf' [ KB-Boland ZW-Bechhf]. — 3. 'Mensch, der zu allem mit dem Kopf nickt und einverstanden ist, wenn ein Einflußreicher etwas vorbringt, bes. vom Gemeinderat' [ ZW-Gr'bundb PS-Geisbg H'einöd Hetths KL-Mölschb]. Die Gemänerät sin all so gär (gern) Sch., wammer unne dewerre tret, schnappe se owwe, nach dem Bild des Sch. an der Werkbank: wenn man unten tritt, nickt der Kopf oben [ PS-Hetths]. Schneidbankköpp', die kann mer mache / Werklich nit aus Ferschterholz (Försterholz). / Steif gewachse is ihr Buckel, / Unne stuppe hilft do nix [Ney 180]. — 4. Schimpfw. [ KU-Schmittw/O ZW-Marthh]. — RhWB Rhein. VII 1594; Hess.-Nass. III 350; DWB DWb. IX 1249.
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