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 PfWB Schneid-bank (Bd. 5, Sp. 1290)   PfWB Schneid-stuhl (Bd. 5, Sp. 1310) 
   Schneid-bank f.: 'Holzbank mit Vorrichtung zum Festklemmen des Holzstückes, das geschnitzt oder gehobelt wird', Schneidbank (naidbaŋk) [KU-Bedb ZW-Battw RO-Dielkch PS-Erfw Schmalbg KB-Kriegsf FR-Albsh LU-Limbghf Opp NW-Frankeck Freinsh Kallstdt LA-Wollmh BZ-Dierb GH-Kand, Lambert Penns 137 Krämer Gal 190]; vgl. PfWB Hobelbank, PfWB Schneidbock, PfWB Schneidstuhl, Schneid-

[Bd. 5, Sp. 1291]

stuhlbock, Schnittbank, Schnittstuhlbank, Schnitzbank, Schnitzelbank, Schnitzelbock; s. Abb. 79. Eine Sch. war nicht nur beim Wagner oder Schreiner zu finden, sondern früher auch in vielen Bauernhöfen [ ZW-Battw]. a. 1709: Werkzeig in der Mühle: 6 alte Beutel. 6 alte Sieber, ein Simmer, ein 1/2 Simmer, 1 Schleifstein mit Trog, Schraubstock, Schneidbank [R. Wihr Rehhütter Chronik 1938 44 (LU-Rehhtt)]. a. 1750: Ein schneidt Bang [Kurpf. 973-976 (FR-Flomh)]. a. 1788: wird versteigert ein Schneidbank [Kurpf. Akte Nr. 1631/ 8/37 (KL-Steinwd)]. a. 1793: 1 Schneidbank [Inventarium im Besitz des Johann Krebs S. 6 (RO-O'hs)]. RhWB Rhein. VII 1593/94 (unter 1b genaue Beschreibung von Gerät und Funktion); Lothr. 458; DWB DWb. IX 1249.

 

  -stuhl m.: 'Werkbank des Winzers, auf der die Pfähle mit dem Schneidmesser angespitzt werden', -stuhl (-dūl) [LA-Burrw (Scharff 160)]; vgl. PfWB Schneidbank, PfWB -bock; s. Abb. 79.