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 PfWB Schnäkerin (Bd. 5, Sp. 1224)   RhWB Schnuck (Bd. 7, Sp. 1659)   RhWB Schnucke (Bd. 7, Sp. 1658) 
   Schnäkerin f.:
1. 'weibliche Person, die im Essen wählerisch ist, Leckermäulchen, Kostverächterin', Schnakern (nāgern) [ NW-Seeb], Schnäkern (ngərn) [Neustdt], Schnekerrn (nēgərn) [ KU-Schmittw/O Pirmas]. Wo is se, - wo is se, die wüscht Schnääkern [Sommer So Sache 61]. —
2. 'naschhafte und dabei schmächtige weibliche Person', Schnäkern (ngərn) [ LA-Venn]. —
3. 'weibliche Person, die gerne gut ißt', Schnekern (nēgərn) [ NW-Rödh].

 

  PfWB Schnuck m.: 1. -u- Sg. t.: Leckereien Siegld-Siegen u. nördl. — 2.a. -yk, Pl. -kə Kosew. für Kalb Jül-Linnich. — b. -ykskən, Pl. -skəs n.: Kosew. für kleines Kind Barm, Elbf, Düss. — c. -ugχən, Pl. -χər n.: kosend junges Mädchen, Backfisch Wittl-Meerf.

 

  PfWB Schnucke f.: 1. -uk, Pl. -kə(n) a. glatte, biegsame Gerte (s. Schmucke) Düss-Erkr, Dür-Stdt. — b. Sg. t. Haut auf der gekochten Milch Geld-Kevelaer. — 2.a. -ukə, Pl. -kən, –ykəlχən, –lən, Pl. -ər Schwank, lustige Erzählung, Anekdote Waldbr-Breidenb Eckenhg Wildbg, Sol. Et wor emol en Mann, de kroff (kroch) en de Kann, do kroff e wiər drus, do wor de Schn. us Waldbr-Wildbg. — b. Sternschnuppe Zell-Trarb (abseits), Sieg-Wahlschd, Waldbr-Wildbg, Köln-Esch.