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 PfWB schnack (Bd. 5, Sp. 1214)   PfWB schnicke (Bd. 5, Sp. 1332)   PfWB Kauten-klickerns (Bd. 4, Sp. 145) 
   schnack Adj.:
1. 'schlank, groß gewachsen', schnack (nak) [KU-Rathsw HB-Limb (PfId. 126) RO-Lettw KL-Olsbr Bliesgau (PfId. 126), Kühn Schnitze I 253 Kühn Hamet 133 Lambert Penns 136 Gal-Dornf]; vgl. PfWB schnatz; schnackes Ding 'schlankes Mädchen' [ Gal-Dornf]. Un fahrt e Bauereborsch zum Acker, / Un kummt r an dr Kaut verbei, / Un iss 's gar e junger, schnacker: / G'howenzlt werrd'r, ans, zwa drei! [Kühn Hamet 46, Kühn Schnitze II 38]. —
2. Ablautender Kinderreim beim Klickerspiel Schnellern: schnick, schnack, en de Grawe [ FR-Kindh], jedesmal durfte ein weiterer Spieler den Klicker weiterkicken; vgl. PfWB Kautenschnackelns, PfWB schnick, PfWB schnicke, PfWB schnicken, PfWB Schnickschnack. — RhWB Rhein. VII 1527/28; LothWB Lothr. 457 schnakech; Els. II 497 and. Bed.; Hess.-Nass. III 315; DWB DWb. IX 1151 and. Bed.

 

   schnicke Schallwort: beim Knopfspiel der Kinder. KR.: schnicke, schnacke, schnauz [ KU-Eisb]; vgl. PfWB schnick. Spielverlauf: Jeder Mitspieler setzt einen Knopf (oder Bohne) auf eine Linie, den er in drei Versuchen mit einem Finger in einen Kreis schnellen soll. Beim ersten Mal sagt er schnicke, beim zweiten Mal schnacke, beim dritten Mal schnauz. Trifft er mit dem Knopf in den Kreis, dann gehört ihm der Knopf und er darf das Spiel mit einem weiteren Knopf versuchen; wenn nicht, kommt der nächste Spieler an die Reihe [ KU-Eisb].

 

   Kauten-klickerns n.: = PfWB Kautchens, Kaudeklickers [ PS-Eppbn]. —