schmorzen1 schw.: 'schwelen', schmorze (mōrdsə) [ RO-Odh]; vgl. PfWB schmoren 1 b. Rhein. VII 1517 Z. 12; LothWB Lothr. 456; DWB DWb. IX 1112. | | schmürzeⁿ [mìrtsə Horb.] nach Angebranntem riechen, von Geschirr auf dem Ofen. — Basel 258. DWB DWB. 9, 1134. | | schmürzen, verb. mit schmorendem geräusch brennen: wenn dann der Hummel nicht gern lernte, so warf er ihm in der küche sachen ins feuer, die schmürzten, damit er erschrecke. Pestalozzi Lienh. u. Gertr. 2, 248. das wort ist nebenform zu schmorzen, niederd. smorten, smurten oben sp. 1111, und erscheint mundartlich alemannisch auch in leicht abweichender bedeutung: schmürzen, schmürzelen, sengerich riechen und knausern Stalder 2, 337; in Basel schmürze und schmürzele, nach angebranntem riechen, riechen wie verbranntes fett, und äuszerst sparsam leben, kurz zumessen, knausern Seiler 258b. vgl. das folgende. |
| | | | | Automatisch erzeugte Rückverweise | | | schmürzeⁿ ElsWB |
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