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| PfWB schlutzen (Bd. 5, Sp. 1135) | ElsWB schlutzeⁿ (Bd. 2, Sp. 478a) | |||||||||||||||||||||||
1. a. 'flüssige Nahrung, Getränke (mit deutlich wahrnehmbarem Geräusch) einschlürfen', schlutze (ludsə) [vereinzelt SOPf, Kamm 58]; vgl. PfWB schlurpsen 1, PfWB schlutzern 1. Un gschmatzt un gschlutzt hot er dezu (beim Soße essen) [Hartmann Unkel 71]. Dann schlotzt er die Brieh voller Genuß un verdreht die Aue wie e Hinkel wanns blitzt [Damm Nawwel 41]. — b. '(hörbar) saugen, lutschen, schlecken', bes. von Kindern, schlutze [ BZ-Dernb Gal-Bagbg], schlotze [Kaislt PfId. 11]. Wie wär's mit so're Gutseldutt, / mit Pralinees ... / uijee, die wären schnell ewwegg, / dann schlutze möcht do jedermann [Hartmann Teemaschin 14]. — 2. 'mit den Füßen über den Boden streifen, schleppend gehen', schlotze [ KU-Krottb]; vgl. PfWB schlurpsen 3. — RhWB Rhein. VII 1380 schlotzen; LothWB Lothr. 452; ElsWB Els. II 478.
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