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 PfWB Schlund (Bd. 5, Sp. 1122)   ElsWB Schlund (Bd. 2, Sp. 465b) 
   Schlund m. (f.):
1.
a. 'Speiseröhre', häufig nur bei Tieren, Schlund (lund) [RO-Dielkch Rehbn KL-Fischb KB-Kriegsf FR-Bockh LU-Alsh Oggh Opp NW-Erph Frankeck Schneckenburger 46 Lambert Penns 136 Krämer Gal 188]; Pl. nicht gebr.; vgl. PfWB Schlunk 1 a. Die Kuh hot eppes im Sch. stecke [ FR-Bockh]. Im bes. 'Speiseröhre des geschlachteten Schweins als Spielzeug der Kinder (vgl. PfWB Schlunder)', Gen. f. [ NW-Kallstdt]. —
b. 'Wamme des Rinds' [ NW-Gimmdg LA-Gommh BZ-Albw]; vgl. PfWB Schlunk 1 b. De Unkel Philipp, der hot eppes vum Vieh verstanne; der hot bei de Kih ufs Rahmschwänzel, die Butterkaut un uf 'n wääche Sch. geguckt [ NW-Gimmdg]. —
2. FlN, amtl. Vorm Schlund [ KU-Albess]. a. 1741: obig dem Schlündchen [GdArch. KL-Gerhbn Lagerbuch]; vgl. PfWB Schlunk 3. — Südhess. V 472/73; RhWB Rhein. VII 1397; ElsWB Els. II 465, ALA II 21.

 

  PfWB  RhWB Schlund [ʿSlù M.] m. 1. Abgrund, tief eingeschnittenes Bett eines jäh abstürzenden Bergwassers JB. IX 216. 2.† ‘Stomachus eigentlich die schlund’ Gol. 95. — S. Swz. 2, 232.